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Dahme-Spreewald Schlechter Ruf oder Wirklichkeit?
Lokales Dahme-Spreewald Schlechter Ruf oder Wirklichkeit?
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00:17 14.04.2017
Clemens Klikar untersucht die Wohnqualität im größten Königs Wusterhausener Stadtteil.
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Königs Wusterhausen

Der schlechte Ruf hält sich hartnäckig: Das Wohngebiet beidseits der Luckenwalder Straße in Königs Wusterhausen gilt als sozialer Brennpunkt, wird deshalb als „Ghetto“ abgestempelt. Ob das stimmt und vor allem, wie die Bewohner selbst ihren Kiez sehen, will Clemens Klikar herausfinden.

Empfehlungen für die Stadtpolitik

Der Stadtplaner von „Stadt.Menschen.Berlin“ untersucht im Auftrag der Stadtverwaltung, wie es sich im Neubaugebiet lebt. Er wertet statistische Daten aus, befragt Bewohner, spricht mit Lehrern und Sozialarbeitern. Heraus kommen sollen Empfehlungen, wie das Wohngebiet weiterentwickelt werden kann.

Gespannt auf die Ergebnisse

Ob kleine Mietergärten angelegt werden, ein Ortsbeirat gebildet wird für die mit rund 9000 Menschen größte Wohnsiedlung weit und breit, ob mehr Spielplätze gebaut oder Treffpunkte für Junge und Alte eingerichtet werden müssen – Clemens Klikar lässt sich überraschen und ist schon gespannt. „So ein Gebiet muss sich vielleicht auch neu erfinden, nicht nur städtebaulich“, sagt er.

Unterwegs mit dem mobilen Info-Stand

Ab Mai ist er mit seinem mobilen Info-Stand vor Ort und wird Passanten bitten, sich ein paar Minuten Zeit für seine Fragen zu nehmen. Ihm ist ganz wichtig, dass die Bewohner mitwirken. „Das wird ein Puzzle mit vielen verschiedenen Baustellen“, ist er sich sicher. Im September will er sein Konzept den Ausschüssen der Stadtverordnetenversammlung vorstellen, Ende des Jahres soll es einen SVV-Beschluss geben. „Dann hat die Stadt einen großen Rucksack mit Aufgaben.“

Von MAZonline

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