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Dahme-Spreewald Schlossgespräch mit Christiane Paul
Lokales Dahme-Spreewald Schlossgespräch mit Christiane Paul
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18:56 03.11.2017
Moderatorin Andrea Thilo (l.) und Christina Paul plaudern vor höfischer Kulisse über Gott und die Welt. Quelle: Gerlinde Irmscher
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Königs Wusterhausen

Die Stadt Königs Wusterhausen hat gemeinsam mit dem Verein Deutsche Gesellschaft für Donnerstagabend zum dritten Schlossgespräch in den Rathaussaal eingeladen. Moderatorin Andrea Thilo nahm die Schauspielerin Christiane Paul ins Kreuzverhör.

Obwohl sich die beiden erst eine Stunde zuvor persönlich kennengelernt hatten, gelang ihnen ein amüsanter Schlagabtausch. Die Zuhörer hatten nicht nur einen vergnüglichen Abend, sie erfuhren auch eine ganze Menge Persönliches über die Schauspielerin. Sie studierte Medizin und promovierte 2002. Parallel zum Studium widmete sie sich der Schauspielerei. Bereits mit 17 Jahren erhielt sie ihre erste Hauptrolle in dem Film „Deutschlandfieber“. 2004 gab sie den Beruf der Ärztin auf, um Zeit für die Schauspielerei zu haben. Dabei wollte sie eigentlich nach ihrem ersten Film nie wieder drehen. Heute könne sie sagen, dass sie Schauspielerin ist, dass sie die Fertigkeiten, die man erlernen muss beherrscht, schließlich sei Schauspielerin ein Beruf.

Hoffen, dass sich die Vernunft durchsetzt

„Gehen sie mit der gleichen Gründlichkeit an ihre Rollen, wie Sie es auch in der Chirurgie taten?“, wollte Andrea Thilo wissen. „Mal mehr und mal weniger“, so die Antwort. Paul erklärte eindrucksvoll wie sie sich auf ihre Rollen vorbereitet.

„Was beschäftigt Sie heute, wenn sie nicht drehen?“, lautete Thilos nächste Frage. Das sei, so Christiane Paul, vor allem die Gesellschaft. „Wir leben in besonders harten Umbruchzeiten und müssen darauf hoffen, dass sich die Vernunft durchsetzt“, so die Schauspielerin. Da gebe es viele Aufgaben, die verknüpft werden müssen. Sie selbst engagiere sich in mehreren sozialen Projekten.

Unterhaltsam und gewinnbringend

Auf die Frage, ob sie Angst vorm Älterwerden hätte, antwortete Paul: „Ich habe keine Angst vor Falten, aber Angst davor, keine Kraft mehr zu haben.“

Dass nicht nur die Zuhörer Spaß hatten, sondern auch die beiden Damen auf der Bühne, war förmlich zu spüren. „Es war eine tolle Veranstaltung und nun weiß ich auch, wo Königs Wusterhausen liegt“, sagte Moderatorin Andrea Thilo zum Abschluss. Und dass sie ganz beeindruckt ist, vor allem von dem mehr als 80 Jahre alten Kino.

„Es war nicht nur ein unterhaltsamer Abend sondern auch gewinnbringend“, sagte Gundula Neumann, die von der Spontanität und Unkompliziertheit der Schauspielerin beeindruckt ist.

Von Gerlinde Irmscher

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