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Schmökern unter freiem Himmel

Aktion „Stadtlesen“ in Wildau Schmökern unter freiem Himmel

Wildau ist eine von 25 Städten in Europa, die am Projekt „Stadtlesen“ teilnehmen. Der Ludwig-Witthöft-Platz ist noch bis Freitag eine Outdoor-Leselounge. Sitzsäcke, Hängematten und eine Lesegondel sowie 3000 aktuelle Bücher laden zum Schmökern und Verweilen ein.

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Schmökern unter freiem Himmel hat was, finden Maximilian Hesse, Paul Kleinert und Florian Schlicht (v.l.)

Quelle: Gerlinde Irmscher

Wildau. Wer gerne schnell mal ein Buch zur Hand nimmt, um ein bisschen zu schmökern, kann das noch bis zum Freitag auf dem Campusgelände in Wildau tun. Unmittelbar vor dem S-Bahnhof hat sich der Ludwig-Witthöft-Platz in eine Outdoor-Leselounge verwandelt. Sitzsäcke in rot, grün und orange, Hängematten und eine Lesegondel laden zum Verweilen ein – wie gemacht für kleine und große Leseratten.

25 Städte erhielten den Zuschlag

Wildau hatte sich für „Stadtlesen“, ein Projekt der Innovationswerkstatt Sebastian Mettler in enger Kooperation mit europäischen Städten beworben. Von 162 Bewerbern erhielten 25 den Zuschlag. Neben Berlin, München, Innsbruck, Graz oder Wien kann nun auch in Wildau von morgens um 9 Uhr bis zum Anbruch der Dunkelheit gelesen werden. Gemeinsam organisierten Mitarbeiter der Stadt, der Hochschulbibliothek und des Hochschulmarketings der TH das Lese-event unter freiem Himmel und bereiteten ein spezielles Programm vor.

Am Mittwoch findet von 14 bis 16 Uhr der internationale Vorlesenachmittag statt. Auf der Lesebühne werden dann ausländisch Studierende der TH in ihrer Muttersprache lesen. Um zehn und um 12 Uhr am Donnerstag liest die bekannte Kinderbuchautorin Kirstin Boie für Schulklassen der Wildauer Grundschule aus ihren Büchern „Skogland“ und „Der Junge , der Gedanken lesen konnte“. Bei Regen finden die Veranstaltungen in der Hochschulbibliothek statt. Zur Abschlussveranstaltung am Freitag um 18 Uhr gibt es die Lesung „unDichternebel“ aus der Jubiläumsanthologie 25 Jahre Eitel Kunst.

3000 Werke stehen zur Auswahl

Wer nur so mal lesen möchte, kann aus ungefähr 3000 Werken wählen. Sie stehen in zwei Büchertürmen bereit – in den unteren Fächern Kinder- und Jugendliteratur, damit die Jüngeren auch gut ran kommen. Weiter oben ist von Ratgebern über Kochbücher, Reiseführer bis hin zur Belletristik alles andere zu finden. Die Bücher sind neu und stammen aus aktuellen Verlagsangeboten.

Annett Boeck griff am Dienstag zu „Der Sohn“ von Jo Nesbo und Stefanie Puhl wählte „Das Bäuerinnen-Einkochbuch“. Beide machten es sich mit ihrer Lektüre auf den Sitzsäcken gemütlich und nutzten ihre Mittagspause zum Schmökern. „Eigentlich kenne ich in Deutschland so gut wie keine Open-Air- Bibliothek und ich freue mich, dass wir jetzt für vier Tage eine hier in Wildau haben“, sagte Frank Seeliger, Leiter der Hochschulbibliothek.

Der Ludwig-Witthöft-Platz wird täglich von 1500 Menschen passiert, da wird sicher dieser oder jener auch einmal zum Buch greifen.

Von Gerlinde Irmscher

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