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Schneeballschlacht und Knochenbrüche

Wintereinbruch Schneeballschlacht und Knochenbrüche

Der Wintereinbruch in der Dahmeland-Fläming-Region ist vergleichsweise glimpflich verlaufen. Zwischen Dienstag und Mittwoch gab es allein in Dahme-Spreewald zwar rund 30 Glätteunfälle, zumeist blieb es aber bei Blechschäden. Die Räumdienste hatten in jedem Fall viel zu tun.

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Schlittenunfall: Kinder aus dem Jüterboger Hort „Fantasialand“ hatten auf dem Schulhof Spaß.

Quelle: Uwe Klemens

Dahmeland-Fläming. Erst war es kalt, dann glatt, dann kam der Schnee. Der Winter zeigt seit dem Wochenende auch in der Region Dahmeland-Fläming, was er kann. Das freute zwar spätestens am Mittwoch die Kinder, die erstmals in diesem Winter ihre Schlitten aus dem Keller holen konnten. Auto- und Bahnfahrer aber bekamen mal wieder die üblichen Tücken der Winterwitterung zu spüren. Es gab Zugverspätungen, die eine oder andere S-Bahn verweigerte am Mittwochmorgen ihren Dienst, und auf den Straßen rollte der Verkehr nur langsam – wenn überhaupt. Ganz schwere Zwischenfälle – das ist die gute Nachricht – blieben aber bislang aus.

Die Straßenmeistereien waren am Mittwoch seit drei Uhr morgens unterwegs, um die verschneiten Landstraßen halbwegs befahrbar zu halten, was angesichts des andauernden Schneefalls kein leichtes Unterfangen ist, wie der Chef der Wünsdorfer Straßenmeisterei, Jörg Sauerland, sagt. „Wir schieben zwar durch und legen Salz auf die Fahrbahn, aber das muss erst einwirken und in der Zwischenzeit fällt der Schnee wieder drauf. Da ist es nicht mit einem Mal Schieben getan.“

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Der Wintereinbruch in der Region Dahmeland-Fläming brachte viele Glätteunfälle, beschäftigte den Winterdienst und brachte vor allem den Kindern großen Rodelspaß. Hier die schönsten Bilder der MAZ-Reporter.

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Entsprechend umsichtig mussten die Autofahrer fahren, was den meisten auch gelang. Aber eben nicht allen. Im Landkreis Dahme-Spreewald verzeichnete die Polizei ab Dienstagabend etwa 30 Glätteunfälle, in Teltow-Fläming kamen noch eine Hand voll dazu. Auf dem südlichen Berliner Ring stand bei Rangsdorf ein Lkw quer. In Wildau rutschte eine Frau mit ihrem Auto auf eisglatter Fahrbahn gegen einen Laternenmast und zog sich schwere Verletzungen zu. In Heidesee rutschte eine Aufofahrerin mit ihrem Wagen gegen einen Baum, blieb aber unverletzt. Auf der A13 kamen am Dienstagabend zwei Autos von der Straße ab, und in Golßen schlitterte eine 61 Jahre alte Autofahrerin so unglücklich von der Fahrbahn, dass sie sich überschlug. Die Frau kam schwer verletzt ins Krankenhaus. Darüber hinaus meldeten die Kliniken der Region aber bis auf ein paar Prellungen nach Stürzen keine nennenswerten witterungsbedingten Notfälle.

Von Oliver Fischer

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