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Dahme-Spreewald Schnelles Internet für den Südkreis
Lokales Dahme-Spreewald Schnelles Internet für den Südkreis
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22:15 20.05.2016
Lübbens Bürgermeister Lars Kolan (SPD, 2. v. r.) sprach beim Forum Mittelstand in Niewitz. Quelle: Jan Siegel
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Niewitz

Das „Forum Mittelstand LDS“ bringt regelmäßig mindestens viermal im Jahr Unternehmer und Interessierte zu aktuellen wirtschaftlichen Themen zusammen. Am Donnerstagabend zog es die „Forums-Karawane“ in den Süden des Landkreises, denn es ging um eine Problematik, bei der gerade der Süden hellhörig wird. Das Thema: „Zukunft Breitband – Neue Chancen für den ländlichen Raum“.

Während im unmittelbaren Berliner Speckgürtel nahezu überall die Daten bereits mit Höchstgeschwindigkeit zirkulieren, sind die Datenflüsse im dünn besiedelten Süden vielerorts immer noch nur Rinnsale. Das soll sich in den kommenden zwei Jahren gründlich ändern. Die Voraussetzungen dafür sind inzwischen so gut wie nie.

Ohne Zuschüsse kein Breitband

Und darauf setzt jetzt auch Jens-Hermann Kleine große Hoffnungen. Der Amtsdirektor des Amtes Unterspreewald war am Donnerstag der lokale Gastgeber für das „Forum Mittelstand“ in Van-der-Valk-Ressort in Niewitz. Kleines Amtsbereich mit zehn Gemeinden und gerade mal 24 „einsamen“ Einwohnern pro Quadratkilometern ist das Zielgebiet für die aktuelle Breitband-Initiative. Ohne Zuschüsse würde dort kein Telekommunikationsunternehmen den Spaten in die Hand nehmen und das Breitbandkabel ausrollen.

Die Spreewälder haben gut vorgearbeitet. Rechtzeitig hatte der Landkreis das Geld bewilligt, damit die Wirtschaftsfördergesellschaft aktiv werden konnte und die nötigen Anträge als erste Brandenburger Gebietskörperschaft auf den Weg bringen können. Immerhin, es geht für den Landkreis Dahme-Spreewald um einen Eigenanteil von rund 3,5 Millionen Euro. Die notwendigen Anträge sind in Berlin abgegeben. Gespannt warten alle Beteiligten in Lübben jetzt auf das grüne Licht zum Baubeginn.

Betroffene sollen einbezogen werden

Am Ende wird es bei der Breitbandversorgung im naturgeschützten Spreewaldbereich vor allem um Details gehen. Das zeichnete sich auch schon beim „Forum Mittelstand“ in Niewitz ab. Der Breitbandbeauftragte des Kreises und Chef der Wirtschaftsfördergesellschaft, Gerhard Janßen, setzt dabei auf den Dialog. Einzelne Betroffene sollten sich in den kommenden Wochen direkt an ihn wenden. Gemeinsam wolle man dann für die effektivsten Lösungen für die Bewohner suchen.

Am Ende aber wird es einen Rest von etwa fünf Prozent aller Haushalte geben, die auch noch länger auf das schnelle Breitbandangebot warten müssen. Diese letzten fünf Prozent zu erreichen, würde noch einmal rund 20 Millionen Euro kosten, schätzt Janßen. Er ist mit den Experten an diesem Abend aber optimistisch, dass der größte der Teil Arbeiten der jetzt anlaufenden Breitbanderschließung Ende des Jahres 2018 abgeschlossen sein kann. Die Spreewälder hören das gern. „ Internet ist heutzutage für eine Region so wichtig wie elektrischer Strom“, sagt Amtsdirektor Jens-Hermann Kleine.

Von Jan Siegel

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