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Dahme-Spreewald Bau des neuen Gymnasiums beginnt
Lokales Dahme-Spreewald Bau des neuen Gymnasiums beginnt
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00:29 03.03.2018
Kreistagsvorsitzender Martin Wille (SPD), Bildungsdezernent Carsten Saß (CDU), Ortsvorsteher Robert Rust (AfE), die Kreistagsabgeordneten Martina Mieritz und Tina Fischer, Landrat Stephan Loge (alle SPD) und Bürgermeister Udo Haase (parteilos) beim Spatenstich (v.l.). Quelle: Josefine Sack
Schönefeld

Noch ist es recht beschaulich in Alt Schönefeld. Wer an den zwei kleinen Tümpeln unweit des Dorfangers Rast macht, hat freie Sicht auf 30.000 Quadratmeter Brachland. Kaum vorstellbar, dass auf dem Gelände zwischen der Umgehungsstraße in Schönefeld und Alt Schönefeld schon im kommenden Jahr täglich mehr als 500 Schüler ein- und ausgehen werden.

Noch liegt das Areal an der Umgehungsstraße brauch. Bald rollen hinter dem Bauzaun die Bagger. Quelle: Josefine Sack

Am Dienstag eröffneten Bürgermeister Udo Haase (parteilos) und Landrat Stephan Loge (SPD) die Baustelle für das erste staatliche Gymnasium in Schönefeld per Spatenstich. Geplant ist ein in zwei Komplexe gestaffeltes Gebäude mit Satteldach, dessen drei Stockwerke über einen gemeinsamen Treppenaufgang miteinander verbunden sind. Das dreizügig geplante Gymnasium soll sich auf einer Fläche von 10 000 Quadratmetern erstrecken.

Landrat Stephan Loge (SPD), Schönefelds Ortsvorsteher Robert Rust (AfE) und Bürgermeister Udo Haase (parteilos) auf der Baustelle (v.l.). Quelle: Josefine Sack

Bauherr der neuen Schule, die insgesamt mehr als zwölf Millionen Euro kosten soll, ist die Gemeinde Schönefeld – obwohl in Sachen Schulneubau der Kreis zuständig ist. Dennoch stellt Schönefeld das Grundstück und übernimmt den Großteil der Baukosten. Damit will die Gemeinde den Bau eines im Nordkreis so dringend benötigten Gymnasiums beschleunigen.

Landkreis plant langfristig größeres Gymnasium

Für den Landkreis ist das Gymnasium eine langfristige Übergangslösung, er wird die Schule für die kommenden zehn bis zwölf Jahre anmieten. Danach will Schönefeld das Gebäude als Grund- oder Oberschule nutzen. Der Kreis beabsichtigt, gleich nebenan nördlich der Umgehungsstraße, selbst ein größeres fünfzügiges Gymnasium zu errichten.

Auf dem Gelände sollen in Zukunft auch eine Sporthalle, eine Veranstaltungshalle und ein Parkhaus entstehen. Quelle: Josefine Sack

„Hier entsteht schon bald ein ganzer Schulcampus“, sagt Schönefelds Bürgermeister Udo Haase. Er richtet den Blick auf die Brache vor ihm, wo ab sofort die Bagger rollen: „Die Lage ist perfekt hier, direkt neben dem S-Bahnhof. Die Schüler werden aus Wildau, Schulzendorf, Eichwalde und Zeuthen nach Schönefeld kommen.“ Die Freude darüber, dem Acker endlich Leben einzuhauchen, ist ihm anzusehen.

Neues Gymnasium geht im Herbst in Betrieb

Schon zum neuen Schuljahr im Herbst nimmt das Gymnasium den Betrieb auf, zunächst in den Räumen der Oberschule am Airport Schönefeld. Der Umzug ins neue Gebäude ist im Sommer 2019 geplant. „Derzeit läuft das Auswahlverfahren für die Schulleitung“, sagt Carsten Saß (CDU), Bildungsdezernent des Kreises. Das Interesse sei groß, auf einer Infoveranstaltung haben viele Eltern aus Schönefeld und der Umgebung ihr Interesse bekundet. Offensichtlich kommt das angestrebte Profil des Gymnasiums mit bilingualer Ausrichtung und einem eigenen Sprachkabinett gut an in der Flughafenregion. Neben Englisch könnte Saß zufolge auch Chinesisch im Schulalltag eine Rolle spielen. „Das letzte Wort hat die Schulkonferenz“, so der Dezernent.

Neben dem Schulkomplex soll 2020 noch eine Turnhalle errichtet werden. Außerdem plant die Gemeinde, auf dem Gelände eine Veranstaltungshalle mit bis zu 4000 Sitzplätzen sowie ein Parkhaus zu bauen.

Von Josefine Sack

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