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17:36 06.12.2018
Zu Besuch bei der Klangmassagepraktikerin Britta Armbröster in Großziethen, Schönefeld Quelle: Josefine Sack
Großziethen

Als Britta Armbröster vor über zehn Jahren bei einer Klangmassage die wohlig-sanften Schwingungen in ihrem Körper spürte, war es um sie geschehen. „Noch bevor die Massage vorbei war, wusste ich: Das will ich lernen“, erinnert sich die 56-Jährige.

2008 ließ sich Britta Armbröster, die mit ihrer Familie seit 1994 in Großziethen lebt, zur Klangmassagepraktikerin ausbilden – und hängte dafür ihren Job als Industriekauffrau an den Nagel. Bei einer Klangmassage werden Klangschalen auf den bekleideten Körper und in dessen Umfeld aufgestellt und behutsam angeklungen. „Die sanften Schwingungen, die man dabei wahrnimmt, haben etwas Einhüllendes“, beschreibt sie die Behandlung. Die Klänge werden übers Gehör und den Körper aufgenommen und wirken entspannend.

Britta Armbröster bietet Klangmassagen an. Die Klangschalen werden auf den bekleideten Körper und in dessen Umfeld aufgestellt und behutsam angeklungen. Die Klänge sorgen für Entspannung.

Das Klangschalenhobby ist zum Job geworden

Klangschalen sind ursprünglich ein traditionelles Küchengeschirr aus dem fernöstlichen Raum. Die Schalen, die Britta Armbröster verwendet, stammen größtenteils aus Nepal. Die Praktikerin reist regelmäßig in den südasiatischen Staat und hat dort bereits eine Werkstatt, in der die bronzenen Schalen gefertigt werden, besucht. „Die Herstellung und die verschiedenen Legierungen, die dabei angewandt werden, sind ein Geheimrezept“, erzählt Armbröster. Die Schalen werden von Hand gefertigt. Dabei ist echte Teamarbeit gefragt: „Drei bis vier Leute sind an dem Prozess beteiligt.“

Britta Armbröster besitzt mehr als 20 verschiedene Klangschalen. Je nach Bedarf bringt sie bei der Behandlung etwa die konisch geformte Universalschale, die wesentliche dickere Herzschale oder – für tiefere Töne – die Bolo-Klangschale mit dem Loch zum Klingen. Anfangs hat die Klangmassagepraktikerin Kurse für Kinder und Pädagogen angeboten. Mittlerweile ist aus dem Hobby ein Beruf geworden. Armbröster ist nicht nur Klangschalenpraktikerin, sie bietet auch Yogakurse und Coachings an. Dabei richtet sie den Fokus immer auf den ganzen Menschen. Man könnte fast sagen, Armbröster hilft ihren Klienten dabei, zu erkennen, was gut für sie ist.

Wohltuende Klänge helfen, loszulassen

Die 56-Jährige behandelt unter anderen Menschen mit Angststörungen, Autisten und sogar Gehörlose. „Mit Klangschwingungen zu arbeiten, beflügelt“, erzählt sie. Der Klang der Schalen stärke das Urvertrauen. „Wenn es achtsam gemacht wird, entsteht eine Atmosphäre von Geborgenheit, die hilft, loszulassen“, so Armbröster. Stress, Ängste und Sorgen wirken sich negativ auf die Gesundheit aus. Mit der heilsamen Wirkung der Klänge will Britta Armbröster das Wohlbefinden ihrer Klienten fördern.

Ihre Klangschalen kommen auch dort zum Einsatz, wo Worte keinen Raum haben. In den Samariteranstalten in Fürstenwalde „beklingt“ sie etwa Demenzkranke, Menschen mit schweren Behinderungen sowie Wachkoma- und Hospizpatienten. Die wohltuenden Klänge schaffen einen „sicheren Raum“. Die oft kreisenden Gedanken können zur Ruhe kommen. Berührungsängste hat die Klangmassagepraktikerin nicht: „Ich nehme die Menschen so, wie sie sind“.

Von Josefine Sack

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