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Schönefeld Geburtsstunde der Großziethener Kulturschmiede
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06:47 16.01.2019
Der Vorstand: Andrea Hogrebe, Gudrun Kauschke, Heiko Schmidt, Andre Tzschaschel, Dana Karolscheck, Silvana Czech (v.l.) Quelle: Gerlinde Irmscher
Großziethen

Sie war gut vorbereitet, die Gründungsversammlung des Vereines „Großziethener Kulturschmiede“ am Montagabend im „Hotel Restaurant Belger“ in Großziethen. Bei den 20 Gründungsmitgliedern gab es keinen Diskussionsbedarf zur ausgearbeiteten Satzung und auch bei der Wahl des Vorstandes wahr man sich einig. Sie erfolgte per Handzeichen.

Wahl angenommen

Alle vorgeschlagenen Kandidaten wurden einstimmig gewählt und nahmen die Wahl an. Im Vorstand sitzen demnach: Heiko Schmidt als Vorsitzender, seine Stellvertreter sind Andre Tzschaschel und Andrea Hogrebe, Schatzmeisterin Dana Karolscheck, Schriftführerin Gudrun Kauschke und als weiteres Mitglied Silvana Czech.

Eintragung ins Vereinsregister

Nach knapp einer halben Stunde konnte Versammlungsleiter Hilmar Stolpe den Vorstand damit beauftragen, alles Nötige für die Eintragung ins Vereinsregister und die Erlangung der Gemeinnützigkeit zu erledigen.Wie in der Satzung verankert ist es Zweck des Vereines, zur Erhöhung der Lebensqualität in Großziethen beizutragen durch Förderung von Kunst und Kultur, Jugend- und Altenhilfe, Heimatpflege und Heimatkunde und bürgerschaftliches Engagement zugunsten gemeinnütziger, mildtätiger und kirchlicher Zwecke.

Mitwirkung in regionalen Gremien

Dies soll unter anderem verwirklicht werden durch Kulturveranstaltungen, die Herausgabe von heimatlichen Schriften und Informationen, Errichtung, Betrieb und Unterstützung von Gemeinschaftseinrichtungen. Des Weiteren steht die Mitwirkung in regionalen Gremien sowie Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und Organisationen, Institutionen, Bürgerinitiativen und Personen im Interesse der Bürger von Großziethen.

Schlafstadt kulturell beleben

Es ist mittlerweile über ein Jahr her, dass sich in Großziethen Bürger zum monatlichen Stammtisch treffen. Sie alle haben ein Ziel, etwas zu bewegen, um ihren Ort attraktiver und lebenswerter zu machen. Traf man sich anfangs nur zum Reden und, um gemeinsame Ideen zu entwickeln, wurde bald klar, um wahrgenommen zu werden braucht es eine Plattform. „Wenn wir die Schlafstadt kulturell beleben wollen, kommen wir ohne Struktur nicht weiter, wir brauchen alle Aktiven unter einem Dach, dazu gehören Gewerbetreibende und Leute aus Kultur und Sport“, sagte Heiko Schmidt.

Themen auf der Agenda

Dazu bedarf es eines Vereins. Im Anschluss an die Gründungsversammlung gab es die erste Vereinssitzung. Hier wurde an die Stammtischrunden angeknüpft, darüber diskutiert welche Themen oben auf der Agenda stehen sollen. Zum Beispiel das Thema Fußballplatz ist dringend. Ebenso der öffentliche Nahverkehr, Kultur und Einkaufmöglichkeiten. Es wurden Arbeitsgruppen zu den Themen gebildet. „Wir provozieren nicht, wir wollen unterstützen“, so der Vereinsvorsitzende.

Von Gerlinde Irmscher

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