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Schönefeld Vier mongolische Mannschaften beim Willi-Belger-Cup in Großziethen
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17:48 27.01.2019
Willi Belger (l.), Namensgeber des Cups, und der mongolische Botschafter Damba Ganbat, der sich für die Einladung bedankt. Quelle: Gerlinde Irmscher
Großziethen

Es war der 14. Willi-Belger-Cup, der am Samstag in der Mehrzweckhalle in Großziethen ausgetragen wurde. „Mein Anliegen ist, dass junge Menschen zusammen Sport treiben, dabei Spaß haben und sich kennenlernen“, erklärte Willi Belger in seiner Begrüßungsrede. Und er freute sich, ein interkontinentales Turnier ansagen zu können. Waren doch in diesem Jahr neben den Kickern aus Bydgosz in Polen gleich vier mongolische Mannschaften am Start.

Beim 14. Willi-Belger-Cup in Großziethen kämpften 10 Mannschaften um den Wanderpokal und eine Siegprämie von 500 Euro. Darunter vier mongolische Teams und ein polnisches.

Insgesamt zehn Mannschaften kickten um den Wanderpokal: Gastgeber Großziethen mit zwei Mannschaften, Hertha BSC Senioren, BSC Preußen 07 Blankenfelde Mahlow, VfB Concordia Britz, die polnische Mannschaft Budowlany KS Bydgosz und aus der Mongolei zwei Mannschaften von Anduud City FC, die Jungs von Youth Ulaanbaatar und eine Mannschaft von der Alexander-von-Humboldt-Schule in Ulaanbaatar.

Wanderpokal und 500 Euro

Es war spannend, wer am Ende den Wanderpokal und die 500 Euro Siegprämie mit nach Hause nehmen wird. Anduud City II erspielte in der Vorrunde 10 Punkte, siegte im Halbfinale gegen den BSC Preußen und musste sich erst im Finale Budowlany KS Bydgosz geschlagen geben.

Vier Nationalspieler dabei

Anduud City spielt in der 1. Liga. „Das ist allerdings nicht mit Deutschland zu vergleichen“, erklärt Geschäftsführer Christian Wolf. Er war mit 14 Spielern, darunter vier Nationalspielern gekommen. „Wir haben die Zeit hier vor allem zum Training genutzt und freuen uns über das gute Abschneiden“, so Wolf und verrät, dass es am Montag doch noch ein Freizeitprogramm gibt.

Diplomatische Beziehungen seit 45 Jahren

Diplomatischen Beziehungen zwischen Mongolei und Deutschland bestehen seit 45 Jahren. Seit 20 Jahren gibt es partnerschaftliche Beziehungen zwischen Schönefeld und Bayangol, einem Stadtbezirk von Ulaanbaatar. „Was heute hier stattfindet, sind zwischenmenschliche Beziehungen, die ganz wichtig sind. Wir schätzen die Arbeit von Herrn Belger sehr und für mich ist das ein Grund persönlich vorbei zu kommen“, erklärte Damba Ganbat Botschafter der Mongolei und bedankte sich bei Willi Belger, dass er die mongolischen Sportler eingeladen hat.

Bürgermeister Udo Haase bedankt sich

„Es ist beeindruckend, was Willi Belger wieder einmal auf die Beine gestellt“, bedankte sich Schönfelds Bürgermeister Udo Haase (parteilos).Unterstützung hatte er durch die Großziethener Kulturschmiede.

Junioren-Cup mit mongolischen Mannschaften

Und einen Wunsch konnte sich Willi Belger in diesem Jahr auch erfüllen, nämlich beim Will-Belger-Junioren-Cup, der am Vormittag ausgetragen wurde, auch mongolische Mannschaften dabei zu haben.

Von Gerlinde Irmscher

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