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Schon bei der Premiere volles Haus

1. Handwerker-Stammtisch in Königs Wusterhausen Schon bei der Premiere volles Haus

Die Handwerkskammer Cottbus hatte zum 1. Handwerker-Stammtisch in Hoenckes Altes Wirtshaus am Kirchplatz in Königs Wusterhausen eingeladen und die Meister, Gesellen und Ingenieure kamen. Sie erwartete ein volles Informationsprogramm rund um die Themen Mindestlohn sowie die Beschäftigung von Flüchtlingen.

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Der 1. Handwerker-Stammtisch war ein voller Erfolg. Interessiert hörten die Handwerksmeister den Fachvorträgen zu, ehe sie miteinander ins Gespräch kamen.

Quelle: Franziska Mohr

Königs Wusterhausen. Schon kurz vor Beginn des 1. Handwerker-Stammtischs in Königs Wusterhausen mussten noch zusätzliche Stühle in den Konferenzraum in „Hoenckes Altes Wirtshaus“ geschafft werden. Eine Resonanz, über die sich Heiko Vesper, der die Außenstelle der Handwerkskammer Cottbus in Königs Wusterhausen leitet, freute. „Für eine Auftaktveranstaltung ist der Start sehr gut. Es zeigt, dass eine solche Zusammenkunft überfällig ist“, begrüßte er die Handwerker aus den unterschiedlichsten Branchen vom Baugewerbe bis zum Bäckermeister. Viele Teilnehmer verhehlten nicht, dass sie vor allem die Neugierde zu diesem Stammtisch gelockt hatte.

„Ich wollte mich nur mal umhören, was es so Interessantes gibt“, sagte Andreas Mönke vom gleichnamigen Baugeschäft in Königs Wusterhausen. Konkrete Erwartungen verknüpfte er nicht mit diesem Abend. Ähnlich verhielt es sich bei Raik Roblick von der Firma Spreegerüstbau aus Luckau. „Augen auf und vielleicht den einen oder anderen neuen Geschäftspartner kennenlernen. Damit wäre das Ziel vollends erfüllt.“ „Einfach mal horchen“, wollte auch die Friseurin Yvonne Weikert aus Wildau. Und zu hören bekamen die Gäste an diesem Abend eine ganze Menge, fast zu viel, wie einige im Anschluss meinten.

Vor dem eigentlichen Gespräch am Stammtisch standen gleich zwei Fachvorträge von Mitarbeitern der Handwerkskammer. Zum einen ging es um den Mindestlohn mit den umstrittenen Themen Praktika, Dokumentationspflicht sowie Generalunternehmer. Dieser haftet schließlich auch bei all seinen Subunternehmern dafür, dass der Mindestlohn eingehalten wird. Die Kammer bietet ihren Mitgliedsbetrieben dazu kostenlose Rechtsauskünfte. Zum anderen informierte der gebürtige Sudanese Islam Ahmed über die Möglichkeiten, Flüchtlinge in den Handwerksbetrieben der Region zu beschäftigen. Der 39-Jährige spricht Arabisch, Deutsch und Englisch. Er ist für alle Unternehmen in der Handwerkskammer Cottbus der spezielle Ansprechpartner rund um das Thema Flüchtlinge von der Vermittlung bis zur Einstellung.

Der Bestenseer Elektromeister Gerald Krüger, der selbst im Vorstand der Handwerkskammer sitzt, bildet derzeit einen Azubi aus Spanien aus. „Meine Erfahrung besagt, dass es besser wäre, wenn die Betriebe den Flüchtlingen ebenso wie Langzeitarbeitslosen erst nach einem halben Jahr den Mindestlohn zahlen müssten“, sagt Krüger. Nicht wenige Handwerksmeister sahen dies ebenso. Ohnehin rät der Bereichsleiter des Jobcenters Dahme-Spreewald, Marco Thiede, den Handwerksbetrieben, bezüglich der Arbeit mit Flüchtlingen vorab den Kontakt mit dem Arbeitgeberservice zu suchen. „Hier gibt es zahlreiche Förderprogramme, die sich vom einfachen Schnupperpraktikum über die Lehrausbildung bis zur Festeinstellung erstrecken“, sagt Thiede.

Info: Kontakt zum Arbeitgeberservice unter der kostenlosen Hotline Tel. 08 00/4 55 55 20, zu Islam Ahmed unter Tel. 03 55/7 83 51 46.

Von Franziska Mohr

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