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Dahme-Spreewald Schüler entdecken Berufe am Flughafen
Lokales Dahme-Spreewald Schüler entdecken Berufe am Flughafen
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00:34 30.04.2018
Niklas Lehmann probiert sich in der Ausbildungswerkstatt am Gewindebohrer. Quelle: Josefine Sack
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Schönefeld

Obwohl Niklas Lehmann (14) noch etwas Zeit hat, gibt es an seinem Berufswunsch nichts zu rütteln: „Ich will Pilot werden“, sagt der Achtklässler, der in Königs Wusterhausen aufs Friedrich-Wilhelm-Gymnasium geht. Kein Wunder, dass er sich zum landesweiten Zukunftstag am Donnerstag für einen Besuch beim Flughafen in Schönefeld angemeldet hat.

19 Schüler erkunden den Airport

„Mich interessiert alles rund ums Thema Flugzeuge“, sagt der Schüler. Anlässlich seines 14. Geburtstags testete er sogar schon den Flugsimulator im Schönefelder Lufthansa Flight Training Center. Am Wochenende steht der Besuch auf der Luftfahrtmesse ILA auf dem Programm. Als Pilot „in spe“ interessieren Niklas auch die Abläufe am Flughafen selbst. Welche Berufe es am Schönefelder Airport gibt, erfuhren er und 18 weitere Schüler aus dem Dahmeland bei einem Rundgang durch die erst Anfang des Jahres eröffneten Ausbildungswerkstatt des künftigen Flughafens BER.

Staatssekretär Drescher erinnert an eigene Schulzeit

„Ob Luftverkehrskaufleute, Fachkräfte für Schutz und Sicherheit oder Elektroniker für Informations- und Systemtechnik: Die Ausbildungs- und Studienangebote an unseren Flughäfen sind vielseitig“, sagte Manfred Bobke-von Camen, Geschäftsführer Personal der Flughafengesellschaft. Auch Brandenburgs Staatssekretär für Bildung, Jugend und Sport, Thomas Drescher, war vor Ort. „Als Schüler war ich während eines Praktikums einmal pro Woche auf dem Flughafen“, erinnerte sich der frühere Leiter der Zeuthener Gesamtschule „Paul Dessau“ an seine eigene Schulzeit.

Schüler probieren sich an der Werkbank

Nach ein paar Grußworten ging es an die Werkbank: Der angehende Mechatroniker Johannes Schwarz erklärte in der Metallbearbeitung, wie ein Gewindebohrer funktioniert. Anschließend sollten die Schüler selbst ein 20er Gewinde eindrehen. Dabei lernten sie, dass man behutsam schrauben muss, damit der Metallspan nicht bricht. Außerdem zeigte Schwarz die Fräse: „Mit der Maschine kann man Oberflächen bearbeiten“, erklärte er. „Haltet Abstand“, mahnte er die Schüler, „beim Schneiden können 200 bis 400 Grad heiße Späne umherfliegen.“

Anschließend ging es für die Schüler weiter zum Terminal und aufs Vorfeld.

Von Josefine Sack

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