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Dahme-Spreewald Schüler erkennen ihre eigenen Stärken
Lokales Dahme-Spreewald Schüler erkennen ihre eigenen Stärken
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00:32 26.06.2015
Moderator Marco Merz bei der Auswertung des Projektes. Quelle: F.Mohr
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Königs Wusterhausen


Wer will ich sein und was hab’ ich drauf? Auf diese Frage suchten am Dienstag Mädchen und Jungen aus der Klassenstufe 7 der Paul-Dessau-Gesamtschule Zeuthen sowie der Schönefelder Oberschule „Am Airport“ beim Berufsbildungsprojekt „Komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“ eine Antwort. Mit Spaß und Tempo durchliefen sie in der Sporthalle am Oberstufenzentrum in Königs Wusterhausen einen 500 Quadratmeter großen Erlebnisparcours. An sechs Stationen mussten sich die Schüler vom Reiseterminal über den Zeittunnel und von der sturmfreien Bude über die Bühne bis zur Auswertung ausprobieren. Dabei galt es, verschiedene Aufgaben vom fachgerechten Betten machen über den Bau eines Periskops bis zum Malen nach Zahlen zu bewältigen. Die besonders Kreativen durften sich gar ein kleines Theaterstück ausdenken. Je nach Wahl von Aufgabe und Lösungsweg vergaben die Moderatoren verschiedene Stärken an die Mädchen und Jungen. An sechs so genannten „Stärkeschränken“ mit Materialcollagen beispielsweise für die Logiker mit viel Zahlen und Computer oder Gartengeräte für diejenigen, die eher einen grünen Daumen aufweisen, erfuhren die Jugendlichen dann am Schluss, welche Berufe zu ihren Stärken passen.

Für Lukas hat sich der Tag gelohnt. „Ich habe entdeckt, dass ich gut reden kann. Das wusste ich vorher nicht“, sagte der Schüler, der Journalist werden möchte. Bei Nicko war der Vormittag nicht ganz so erfolgreich. „Bei mir ist noch alles offen. Die Moderatoren aber meinten, dass ich sehr sozial sei.“ Tobias fand sich am Ende beim Stärkeschrank der Logiker wieder. Überrascht hat ihn das nicht. Schließlich will er Ingenieur für Luft- und Raumfahrt werden.

Bei dieser Berufsorientierung für über 600 Schüler im Landkreis handelt es sich um eine landesweite Initiative der Agentur für Arbeit, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und der Landesregierung Brandenburg.

Von Franziska Mohr

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