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Schüler nehmen an Bewegungsprojekt teil

Eichwalde Schüler nehmen an Bewegungsprojekt teil

Die Grundschule Eichwalde ist innerhalb von 10 Jahren, die zweite Schule in Brandenburg, die an dem Projekt „Bewegung a la Hengstenberg“ teilnimmt. Initiiert wird des Projektes von der Unfallkasse des Landes Brandenburg.

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Ob Wackelbrett oder Hühnerleiter: Wie man die Geräte am besten bewältigt, entscheidet jeder für sich.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Eichwalde. Eine Spielstunde der besonderen Art gab es in dieser Woche für Schüler der Grundschule in Eichwalde. „Kennenlernspiel heißt das, was wir jetzt hier machen“, erklärte Spielpädagoge Peter Fuchs den Mädchen und Jungen. Balancierstange, große und kleine Leiter, Wackelbrett, Hocker, Hühnerleiter, Kippelholz und Vierkantbrett – Geräte, die bei dem Hengstenberg-Projekt eine Rolle spielen, galt es kennenzulernen und auszuprobieren. Es war der Start zu dem Projekt „Bewegung a la Hengstenberg“. Elfriede Hengstenberg war von 1915 bis 1980 als Bewegungspädagogin in Berlin tätig.

Die Grundschule Eichwalde ist die zweite Schule im Land Brandenburg, die das Projekt in ihren Schulalltag aufgenommen hat. Es läuft in Kooperation mit der Unfallkasse Brandenburg, die das Spielgeräte-Set für ein Projektjahr zur Verfügung stellt. „Hintergrund des Projektes ist, dass die Kinder spielerisch versuchen sollen, ihr inneres und äußeres Gleichgewicht zu finden“, so Katja Richter von der Unfallkasse. Der Schulalltag zeige immer wieder, dass Kinder unter Bewegungsmangel leiden. Das Projekt komme ihrem Bewegungsbedürfnis entgegen. Sie erleben ihren Körper und entscheiden selbst, was sie können.

Fünf Spielregeln

Jeder kann das machen, wozu er sich in der Lage fühlt. Kinder sollen nicht von Erwachsenen in eine Situation gedrängt werden, die sie nicht beherrschen. Sie sollen sich selbst erkennen lernen. Es gibt lediglich fünf Spielregeln, die vorgegeben sind: Tu nur das, was du dir selber zutraust. Lass dir Zeit. Nicht drängeln und schubsen. Nicht meckern und barfuß sein.

„Wir wollen dem Bewegungsbedürfnis unserer Kinder entgegen kommen und Spaß an Bewegung vermitteln“, sagte Anika Ulbricht, stellvertretende Schulleiterin. „Und wir Lehrer müssen lernen, dass wir nur die Beobachter sind, was sicher nicht leicht wird“. Sie beendete ihre Rede mit dem Zitat von Sokrates: „Wer die Welt bewegen will, sollte erst sich selbst bewegen.“

„Spielen ist das Wichtigste. Die Kinder haben ein Recht auf Spielen und es ist wichtig, dass wir ihnen das zurück geben“, sagte Spielpädagoge Peter Fuchs und betonte, dass alle Kinder, die spielen können, auch Sport tauglich sind.

Von Gerlinde Irmscher

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