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Schüler zeigen Projekte zum Tag des Wassers

DNWAB beteiligt sich an Aktionstag Schüler zeigen Projekte zum Tag des Wassers

Zum international begangenen Tag des Wassers präsentierten Schüler dreier Schulen der Region Projekte, die sich mit Umwelt und Wasser auseinandersetzen. Unter anderem forschten Ludwigsfelder Sechstklässler in den Gipsbrüchen bei Sperenberg und eine Forschergruppe aus Königs Wusterhausen untersuchte das Klima an der französischen Atlantikküste.

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Schüler des Schiller-Gymnasiums mit Gunar Gutzeit (r.).

Quelle: Philip Ziche

Königs Wusterhausen. Eigentlich findet der von der UN ausgerufene Weltwassertag jährlich am 22. März statt. Aufgrund vorgezogener Ferientage der Schulen, mit denen die Dahme-Nuthe Wasser-, Abwassergesellschaft (DNWAB) einen Wassergenerationenvertrag unterzeichnet hat, hätte es am kommenden Dienstag allerdings nicht gepasst. So konnten Schüler aus Königs Wusterhausen, Zeuthen und Ludwigsfelde bereits am Freitag die Projekte vorstellen, die sie im Rahmen der Wassergenerationenverträge bearbeitet haben.

In einer kurzen Ansprache lobte Landrat Stephan Loge (SPD) die Projekte der Schüler, bevor diese dem Publikum präsentieren konnten, was sie geleistet haben.

Marienkäfer-Projekt von Schülern aus Königs Wusterhausen

Die Königs Wusterhausener Schüler Felix Pochert, Svantje Pieplow stellten zwei Forschungsprojekte vor. Mit einem davon, der Untersuchung des Asiatischen Marienkäfers, konnten sie sich sogar für den Landeswettbewerb von Jugend forscht qualifizieren (die MAZ berichtete). Das andere Projekt beschäftigte sich mit Veränderungen im Mikroklima der Bretagne. Mit Hilfe des Großvaters eines Austauschschülers konnten sie feststellen, dass es ungewöhnliche und starke Schwankungen in den jährlichen Temperaturen gibt und die durchschnittliche Temperatur um 0,7 Kelvin angestiegen ist. „Der Klimawandel ist da und er wird eine wichtige Rolle spielen“, sagte Felix Pochert.

Die sechste Klasse des Marie-Curie-Gymnasiums in Ludwigsfelde hatte sich das Ökosystem der Gipsbrüche von Sperenberg angesehen und dabei herausgefunden, dass das Wasser in den vier Brüchen leicht säuerlich ist und in einem Fall starken Schwefelgeruch absondert. In Zukunft möchten die Schüler die Gipsbrüche noch weiter erforschen.

Laktose-Sensor überzeugte auch bei Jugend forscht

Auch ein Projekt der Musikbetonten Gesamtschule Paul Dessau in Zeuthen steht im Landeswettbewerb von Jugend forscht. Hierbei haben die Schüler einen Laktose-Sensor entwickelt. Eine andere Gruppe stellte ein Konzept für spezielle pH-Wert-Messer vor, die genauer arbeiten sollen als herkömmliche Teststreifen.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde zudem dem kürzlich verstorbenen ehemaligen Geschäftsführer der DNWAB, Heinz Düpow, gedacht, der maßgeblich am Erhalt der Schülerprojekte beteiligt gewesen war.

Von Philip Ziche

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