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Schützenfest mit Katapult und Trommelwirbel

Bestensee Schützenfest mit Katapult und Trommelwirbel

Der Heimat- und Kulturverein Bestensee hatte am Freitag und Samstag zum Dorf- und Schützenfest am „Königlichen Forsthaus“ eingeladen. Die Schützen proklamierten ihren neuen König. Höhepunkt zum Abschluss war der Auftritt der Band „Stamping feet“, die optisch und akustisch ihre Zuhörer begeisterten.

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Im Bürgermeisterspiel gewinnt Susann Päsch (r.) beim Katapultschießen mit einem Treffer.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Bestensee. Sicher hielt Andres Dewerzeny die Zügel in der Hand, als er am Samstag die Königliche Hofkutsche durch Bestensee lenkte. Immerhin hatte er ja auch eine royale Fracht geladen, nämlich das „Königshaus“ der Bestenseer Schützen. Schützenkönig Roger Brunner war mit seiner Königin Angelika und Prinzessin Nina auf dem Weg zur Abdankungsfeier vor Beginn des Dorf- und Schützenfestes.

Der Kutsche folgten der Bestenseer Schützenverein und Gastvereine aus Teupitz, Gallun, Zossen, Prieros und Königs Wusterhausen. Ziel war die Landkostarena, wo man sich bei einem deftigen Frühstück auf Kosten des Schützenkönigs stärkte, bevor es weiter zum Festplatz am „Königlichen Forsthaus“ ging. Die Goyatzer Blasmusikanten sorgten für zünftige Marschmusik, so dass die Schützen nicht aus dem Tritt kamen. Am Forsthaus angekommen, wurde der alte König entlastet , und Hagen Hennecke konnte die Ehrenurkunde als neuer Schützenkönig in Empfang nehmen. Das Königshaus vervollständigen Königin Tanja und Prinz Erik.

Schützenkönig Haen Hennecke, Prinz Erik und Königin Tanja

Schützenkönig Haen Hennecke, Prinz Erik und Königin Tanja.

Quelle: Gerlinde Irmcher

Nach der Proklamation gab es gleich die erste Amtshandlung des neuen Schützenkönigs. Er schlug Karl Jänicke zum Ersten, Michael Wander zum Zweiten und Steven Bauer zum Dritten Ritter.

Mit lauten Böllerschüssen aus der Bestenseer Haubitze und der Teupitzer Kanone wurde schließlich die offizielle Eröffnung des Dorf- und Schützenfestes verkündet. Neben dem bunten Markttreiben konnte, wer Lust hatte, am Schießstand seine Treffsicherheit testen. Mit dem Titel „Wilder König“ beim Armbrustschießen kann sich Marco Werner schmücken. „Wilde Königin“ wurde Susanne Altenburg. Die Kleinen hatten Spaß in der Kindereisenbahn oder auf dem Kinderkarussell, das Bernd Jaschen immer wieder in Gang setzte.

Traditionell gab es den Wettkampf der Ortsteile. Beim Murmeln, Dartswerfen und Geschicklichkeitsspiel setzte sich Susann Päsch durch, die für Pätz an den Start ging. Auch im Katapultschießen gegen Bürgermeister Klaus Dieter Quasdorf (parteilos) hatte sie die Nase vorn und gewann den Einsatz des Heimat- und Kulturvereines, ein Fass Bier. „Schön, das kann ich zu meiner Geburtstagsfeier gut gebrauchen“, freute sie sich. Aber auch die Senioren können sich auf ein Fass zu ihrer Weihnachtsfeier freuen, das der Verlierer sponsert. Mit einem Feuerwerk aus wilder Drum-Akrobatik und schrägen Melodien beendete die Band „Stamping feet“ das Fest.

Von Gerlinde Irmscher

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