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Schulsozialarbeiterin ein Jahr an der „Paula“

Zeuthen Schulsozialarbeiterin ein Jahr an der „Paula“

Cybermobbing, der Umgang mit Medien, die erste große Liebe, Stress mit den Mitschülern oder Suchtprobleme – diese Themen bestimmen Eileen Wüstlings Arbeitsalltag. 2015 begleitete die Schulsozialarbeiterin an der Paul-Dessau-Oberschule in Zeuthen mehr als 100 Jugendliche bei Problemen und in Krisen.

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Hat stets ein offenes Ohr für ihre Schützlinge an der „Paula“: die Schulsozialarbeiterin Eileen Wüstling.

Quelle: Josefine Sack

Zeuthen. Dicke Luft zu Hause, eine Sechs in Mathe oder Ärger mit den Mitschülern – es gibt Situationen, in denen Jugendliche manchmal nicht weiter wissen oder einfach jemanden zum Reden brauchen. Für solche Fälle gibt es an der musikbetonten Gesamtschule „Paul Dessau“ in Zeuthen Eileen Wüstling. Die Schulsozialarbeiterin kam vor gut einem Jahr an die offene Ganztagsschule, wo sie die Nachfolge von Rainer Hoppe antrat. Neun Jahre hatte ihr Vorgänger die Sozialarbeit an der Oberschule etabliert, bevor er sich 2015 in den Ruhestand verabschiedete. Seither hat die Anfang Dreißigjährige ein Auge auf die mehr als 700 Schüler.

In der vergangenen Woche hat sich Eileen Wüstling erstmals im Sozialausschuss der Gemeinde Zeuthen vorgestellt und den Mitgliedern einen Bericht ihrer bisherigen Arbeit vorgelegt. Demnach hat die Sozialarbeiterin, die einst selbst Schülerin an der „Paula“ war, allein 2015 insgesamt 104 Einzelfälle begleitet.

Schwerpunkt liegt auf Sekundarstufe I

„Vor allem während der Pubertät besteht bei den Jugendlichen oft Gesprächsbedarf“, weiß Wüstling aus Erfahrung. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liege deshalb im Bereich der Sekundarstufe I (7. bis 10. Klassen). Doch auch für die „Älteren“ steht ihr Büro, das sich mitten auf dem Schulhof in einem Flachbau befindet, täglich offen.

Cybermobbing oder der richtige Umgang mit Medien, die erste große Liebe, Stress mit den Mitschülern, Trennung der Eltern oder Suchtprobleme – die Themen der Jugendlichen bestimmen Eileen Wüstlings Tagesordnung. Doch auch Lehrer und Eltern haben hin und wieder Gesprächsbedarf. Neben Beratungsgesprächen veranstaltet die Sozialarbeiterin – unter anderem mit dem Verein Tannenhof – regelmäßig Elternseminare an der Schule. „Im vergangenen Jahr haben wir an die 90 Eltern mit diesen Angeboten erreicht“, resümiert Eileen Wüstling. Dabei ist die Zeit des Heranwachsens das Thema schlechthin: „Viele Eltern wollen wissen, wie sie ihre Kinder durch die Pubertät begleiten können“, so die Sozialarbeiterin. Was tun, wenn sich der sonst so fröhliche Nachwuchs plötzlich zurückzieht, immer trotzig auf Fragen reagiert oder eine bedenkliche Neigung zu Drogen oder Alkohol zeigt? Wo immer es brennt, Eileen Wüstling ist zur Stelle.

„Hilfe zur Selbsthilfe“ lautet das Credo ihrer Arbeit. Mit Schülern, Eltern und Lehrern versucht sie, für jedes Problem eine Lösung zu finden.

Von Josefine Sack

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