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Schulzendorf im Kürbisfieber

Drachen- und Kürbisfest Schulzendorf im Kürbisfieber

Kürbisse und Drachen werden in Schulzendorf traditionell gemeinsam gefeiert. Am Sonnabend war es wieder soweit. Siedlerverein und Kulturklub luden gemeinsam zum Fest an der Walther-Rathenau-Straße. Den dicksten Kürbis brachte in diesem Jahr Erich Gerth aus Bestensee mit. Das Prachtexemplar brachte 141 Kilogramm auf die Waage.

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Carola Schliffke (l.) half Enkelin Emma mit ihrem Kürbis.

Quelle: Heidrun Voigt

Schulzendorf. Klein und krumm oder groß und rund – der Vielfalt der Kürbisse beim Fest an der Walther-Rathenau-Straße in Schulzendorf war keine Grenze gesetzt. Wer hat den schwersten? – das war am Samstag die alles bewegende Frage, die geklärt werden musste.

Thomas Vierling vom Siedlerverein Schulzendorf hievte die großen Brocken auf die grüne Dezimalwaage. „Das gute Stück gehörte der BHG (Bäuerliche Handelsgenossenschaft) Kiekebusch und wurde in der Wendezeit von den Siedlern vor der Verschrottung gerettet“, erzählte der kräftige Mann mit der grünen Schürze. Jedes Jahr nimmt sich der 26-Jährige, dessen Opa Herbert Bütow jahrzehntelang den Siedlerverein geleitet hat, der gewichtigen Aufgabe an. Warum er das macht? „Na, ich bin der Einzige, der die Dinger tragen kann“, antwortete er und lachte.

Gewogen wird traditionsgemäß gegen Ende des Festes. Bis dahin ließen die Besucher auf der Wiese ihre Drachen steigen und machten den Himmel bunt. Leonie (6), Lotte (5) und Emma (4) amüsierten sich bestens. Sie hatten ganz kleine Kürbisse mitgebracht – und ihre Drachen. Mit ihrer Oma Carola Schliffke schickten sie diese hoch in die Lüfte. Begeistert waren die drei Mädchen auch vom Ponyreiten. „Ich liebe Pferde“, sagte Leonie. „Ich auch, ich auch!“, riefen ihre beiden Cousinen schnell gleichzeitig.

Das Drachen- und Kürbisfest organisieren der Siedlerverein und der Kulturklub Schulzendorf seit zwölf Jahren zusammen. „Unser erster Siegerkürbis wog 24 Kilo, unser schwerster bisher mehr als 80“, erinnerte sich Rainer Warnick, der Vorsitzende der Siedler. Wie jedes Jahr hatten seine Mitstreiter Kürbissuppe, Rosenbowle und Kürbiskuchen mitgebracht. Im Angebot des Kulturklubs waren Grillwürste und ebenfalls Kuchen. „Wir sind seit sechs Jahren auf diesem Platz und freuen uns, dass der Bauer, Herr Pahl aus Karlshof, immer diese Fläche vorm Fest mäht“, sagte Conni Gronau vom Kulturklub. Die Organisatoren freuten sich auch, dass Klaus Nowak den einen oder anderen Tipp gab, wie man seinen Drachen hoch in die Lüfte bekommt. Der Drachenspezialist aus Zeesen ist ein langjähriger Gast auf dem Fest.

Die zahlreichen Besucher fühlten sich wohl auf dem Fest. „Ein hervorragender Nachmittag und das Wetter spielt auch mit. Man kann die Leute nur loben, die sich hier engagieren und alles auf- und abbauen“, waren sich Dorothea und Joachim Benyskiewicz aus Schulzendorf einig. Die schwerste Beere, dazu zählt der Kürbis nämlich aus botanischer Sicht, hatte Erich Gerth aus Bestensee „herangekarrt“. 141 Kilogramm, das war ein laut beklatschter Rekord in Schulzendorf.

Von Heidrun Voigt

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