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Schulzendorf Raus die Maus
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04:44 08.10.2018
Insgesamt 37 Spieler nahmen am Preisskat teil. Quelle: Heidrun Voigt
Schulzendorf

Schneider angesagt. Da geht einer über die Dörfer. Im Zeichen des Herrn. Raus die Maus. Die Sprüche beim Skat sind flott und für Nichteingeweihte mehr als rätselhaft. Die knapp 40 Besucher des Preisskates am Samstag in der Schulzendorfer „Butze“ wussten dagegen sehr wohl, worum es ging, wenn sie aufgefordert wurden: „Ein Herz hat jeder“ oder „Jungs auf den Tisch“.

„Wir spielen zwei Runden zu je 36 Spielen. Das Startgeld beträgt zehn Euro“, erklärte Spielleiter Peter Schulz, Präsident des Schulzendorfer Skatklubs „Eichel Daus“. Dessen Mitglieder hatten zum Preisskat um den Bürgermeisterpokal eingeladen. Das Prozedere wiederholte sich an allen Tischen: mischen, austeilen, reizen, drücken, kloppen, Augen zählen. Die Spieler behielten den Überblick, ahnten, welche Karten abgelegt wurden und was die anderen noch haben. Sie waren flink im Rechnen und summierten im Geiste die Stiche, Runde für Runde, unterbrochen nur von kurzen Diskussionen.

Skatspieler mögen am Spiel auch die Geselligkeit

Birgit Laddwig nimmt ihr Blatt auf. Sie atmet hörbar durch. Dann sagt sie 18. Die anderen winken ab. Ihr Spiel. Sie drückt zwei Karten, nennt Karo als Trumpf und legt die erste Karte auf den Tisch. „Ich spiele seit 20 Jahren Skat. Mein Mann und seine Eltern haben immer gespielt und ich habe zugeschaut und es so gelernt“, erzählte die Waltersdorferin. Sie schätzt besonders die Geselligkeit am Spiel. Dass man viele nette Leute trifft, gefällt auch Maria Wojciech. Sie ist seit zehn Jahren die Chefin der Senziger Skatbrüder und -schwestern, die sich jeden Dienstag in der „Pumpe“ treffen.

Volker Petermann hat Skat mit 14 Jahren von seinem Großvater gelernt. „Es ist ein unterhaltsames Spiel und war ein guter Ausgleich zu meiner Arbeit“, erzählte Petermann, der den Eichwalder Skatverein leitet und der Jugendgruppe Kniffe und Tricks beibringt.

Klaus Werner gehört zu den Gründungsmitgliedern von „Eichel Daus“ 1996. Die heute 22 Mitglieder seien eine eingeschworene Truppe und kommen aus allen gesellschaftlichen Schichten. Wer Lust habe, mitzumischen, sei herzlich willkommen.

Den Bürgermeisterpokal räumte übrigens Gastspieler Udo Handke aus Berlin-Schmöckwitz mit stolzen 2139 Punkten ab.

Von Heidrun Voigt

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