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Schulzendorf Die Jüngsten zeigen vollen Einsatz
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19:23 07.10.2018
Die Mitglieder der Kids-Feuerwehr zeigten, wie gut sie schon Brände löschen können. Quelle: Heidrun Voigt
Schulzendorf

Der Andrang zum Tag der offenen Tür bei der Schulzendorfer Feuerwehr am Sonntag war groß. Rund um das Gerätehaus und vor der Mehrzweckhalle in der Walther-Rathenau-Straße wurde ein abwechslungsreiches und brandheißes Programm geboten. „Den letzten Tag der offenen Tür hatten wir 2015. Wir machen das alle drei Jahre im Schnitt, weil der Aufwand sehr groß ist“, sagte Gemeindebrandmeister René Keller.

Die Kameraden hatten sich diesmal viel einfallen lassen: Sie stellten ihr neues Tanklöschfahrzeug vor, demonstrierten das Löschen einer Fett-, Gas- und einer Spraydosenexplosion, zeigten, wie Personen aus einem Unfallauto gerettet werden. Es gab eine Quizstrecke, eine Hüpfburg, Segways und Schminken für Kinder.

Jeder Handgriff saß

Einen Eindruck von den Einsätzen bekamen die Besucher auch, als die Kids-Feuerwehr ein brennendes Holzhaus löschte. Jeder Handgriff saß. Zielgenau und gekonnt bekämpften die Kleinen mit Unterstützung der Großen die Flammen. Aber nicht nur bei dieser Übung, auch sonst zeigten die Jüngsten vollen Einsatz – ob an der Kübelspritze oder am Kuchenstand. Robin Matterna wies Hendrik (12) und Linus (13) an der Kübelspritze ein, erläuterte, wie sie funktioniert und wie die Besucher sie handhaben sollten.

Der 16-Jährige gehört seit Dezember zu den aktiven Kameraden und ist schon seit seinem sechsten Lebensjahr bei der Feuerwehr. „Die Feuerwehr hat mich schon immer fasziniert, von klein auf. Ich möchte einmal zur Berufsfeuerwehr in Schönefeld gehen“, sagte der junge Mann. Hendrik und Linus sind stolz, dass sie so ein „schönes, vielseitiges Hobby“ haben. „Wir lernen eine Menge dabei, was nachher gut ist für die ganze Menschheit“, stellte Hendrik fest.

Keine Nachwuchssorgen

Nachwuchssorgen hat die Schulzendorfer Feuerwehr nicht. Insgesamt 60 aktive Kameraden und 50 Kinder gehören ihr an. „Ein Grund ist sicher die Ortslage; wir haben viele Familien hier. Wir bieten aber auch eine Menge. Alle zwei Jahre fahren wir nach Finnland in ein internationales Camp, jährlich ins Herbstlager und wir unternehmen auch sonst viel mit den Kindern, waren beispielsweise im Tropical Island“, erklärte René Keller.

Feuerwehrmann Ron Grothe stand an der Gulaschkanone und schenkte Erbsensuppe aus. „Alles selbst gemacht“, verbürgte sich der Kamerad. Und die Besucher waren begeistert, genauso wie vom Kuchenbüfett und dem Gegrillten. Bürgermeister Markus Mücke freute sich, dass der Tag der offenen Tür, den Feuerwehr, deren Förderverein und Gemeinde organisiert hatten, so gut angenommen wurde.

Von Heidrun Voigt

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