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Dahme-Spreewald Schunkeln mit königlichen Grüßen
Lokales Dahme-Spreewald Schunkeln mit königlichen Grüßen
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07:15 06.06.2016
Dicht gedrängt standen die Besucher im Thomashof und lauschten „Fish & Chick´s & Friends“. Quelle: Gerlinde Irmscher
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Königs Wusterhausen

Es war noch nicht 18 Uhr am Samstag, da flanierten schon die ersten Besucher über die Bahnhofstraße, und auch die „Lustigen Beelitzer“ schmetterten schon ihre Blasmusik vor dem Stadtbrunnen. Pünktlich zur Eröffnung fand sich dann auch König Friedrich Wilhelm I. alias Mike Sprenger mit seinem Gefolge ein und erteilte Jörn Perlick, stellvertretender Bürgermeister, die Befugnis, den Startschuss für die Höfenacht zu geben.

„Trinkt, damit die Wusterhausener Schankwirte Einnahmen haben; aber nicht zu viel, das könnte bei dem Wetter gefährlich werden“, ermunterte der König seine Untertanen und erinnerte aber auch daran, dass sie noch eine Schuld zu erfüllen haben, gibt es doch immer noch keinen „Kerl“ aus seiner Stadt. Sein Blick blieb bei Christian Neumann hängen, der mindestens sechs preußische Fuß misst. „Ein kleines Fässchen Bier geb ich für den Kerl“, sagte der König und bestimmte, der wird Soldat. Lust hätte Christian Neumann schon, zu den Langen Kerls zu gehören, aber es lässt sich schwer mit seiner Arbeit vereinbaren. Nachdem Friedrich Wilhelm I. allen viel Plaisir für den Abend gewünscht hatte, machte er sich auf den Weg, um hier und da auf den Höfen ein Bier zu probieren. Natürlich nur, um zu gucken, ob das auch nicht gepanscht ist. Im Kirchhof der Neuapostolischen Kirche gab es zwar kein Bier, dafür aber eine Ständchen vom Jugendchor. Außerdem konnte er dort sein Schloss in Klein bestaunen. Gerhard Trump hat es in mühseliger Kleinarbeit aus Streichhölzern gebaut.

Höfenacht in Königs Wusterhausen mit „Fat kahoona“. Quelle: Irmscher

Im Rohlshof gab es Livemusik ohne Lärm mit der Band „Drei G“. Laut wurde es allerdings bei einer Schießübung der Langen Kerls.

Gundula und Frank Udo Neumann schätzen die gelassene Atmosphäre der Höfenacht. „Man trifft nette Leute, und die Vielfalt der Musik ist genau das Richtige zum Entspannen“, erklärte Gundula Neumann und auch, dass das Wusterhausener Zwölfender im Schlossrestaurant gut schmecke. Im Elterhof gab es diesmal keine italienische Live-Musik. Dafür sorgte Marko Jahn mit seinen Discoklängen für Stimmung. Da wurde gesungen und geschunkelt, und Peter Kristeleit aus Bestensee freute sich mit seinen Bekannten und Freunden, noch ein Plätzchen gefunden zu haben.

„Für mich ist das die schönste Fete in Königs Wusterhausen. Überall ist was los, jeder Hof gibt sich große Mühe, alles ist locker und nicht so stressig wie zur Kneipennacht“, sagte Peter Bodenstein, trank das letzte Schlückchen Bier auf der Terrasse am Weinladen, um dann in den nächsten Hof weiterzuziehen.

Von Gerlinde Irmscher

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