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Schwerin geht erneut ins Rennen

EU-Förderprogramm Leader Schwerin geht erneut ins Rennen

Das Amt Schenkenländchen bereitet derzeit Projekte für das EU-Förderprogramm Leader vor. Unter anderem erhoffen sich die Verantwortlichen Unterstützung bei der Erneuerung des Marktplatzes in Märkisch Buchholz und der Einrichtung eines Kulturzentrums in Schwerin.

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Schmucke Kirche, trauriges Drumherum: Der Marktplatz in Märkisch Buchholz soll mit Fördergeldern aus dem EU-Programm Leader erneuert werden.

Quelle: Karen Grunow

Teupitz. An der Idee, die Kapelle auf dem alten Friedhof in Schwerin künftig als Ausstellungs- und Kulturort zu nutzen, halten sowohl die Gemeinde Schwerin als auch die Verwaltung des Amtes Schenkenländchen fest. Das bestätigt Amtsdirektor Thomas Koriath, der ankündigt, dass das Nutzungskonzept Ende Februar erneut ins Rennen um Fördergelder des EU-Programms Leader gehen soll. Schon einmal war das Projekt dafür eingereicht worden, allerdings hatte der Sprewaldverein, der sich in der Region um die Bewertung der Leader-Projekte kümmert, dem Vorhaben keine großen Chancen eingeräumt. „Wir bewerben uns mit Schwerin erneut mit überarbeitetem Nutzungskonzept“, erklärt Koriath.

Einen Schritt weiter sind dagegen die Märkisch Buchholzer mit dem weiteren geplanten Ausbau des Literatur- und Begegnungszentrums „Franz Fühmann“. Dieser Tage wird damit gerechnet, dass nach erfolgreicher Leader-Bewerbung und daraufhin eingereichtem Förderantrag nun der Bescheid des Fördermittelgebers für das mit insgesamt 870 000 Euro taxierte Projekt kommt.

Auch der Markt in Märkisch Buchholz soll umgestaltet werden. Für viele im Ort ist die als Parkplatz genutzte Fläche an der Kirche eher ein Schandfleck. Ein Planungsbüro ist bereits damit befasst, ein Konzept zur Neugestaltung zu erarbeiten. „Damit wollen wir für das Leader-Förderprogramm in 2017 aufgenommen werden“, so Koriath.

Etwas schneller dagegen hoffen Uwe Löffler, der Leiter des Bauamtes des Amtes Schenkenländchen, und seine Mitarbeiter darauf, das Sportplatzareal in Teupitz in die Leader-Auswahl zu bringen. Möglichst noch im nächsten Jahr, um die Maßnahme dann ab 2017 umsetzen zu können. Die Teupitzer Stadtverordneten hatten die Verwaltung beauftragt, die planerische Vorarbeit zu leisten. „Wir suchen ein geeignetes Planungsbüro“, so Koriath.

Direkt für die nächste Bewerbungsrunde, deren Frist am 29. Februar endet, soll die geplante Umnutzung des alten Feuerwehrgebäudes im Münchehofer Ortsteil Birkholz zum Gemeinschaftshaus eingereicht werden. Das Gebäude allerdings weist noch einige Bauschäden auf, die untersucht werden müssen.

In Münchehofe diskutiert werden müssen nun verschiedene Ideen für den Lückenschluss des Radwegs vom Ortsteil Hermsdorf bis Hermsdorfer Mühle. „Die Frage ist, ob das ein grundhafter Ausbau wird, dann würden auch Anliegerbeiträge fällig. Das wollen die Gemeindevertreter jedoch vermeiden. Dafür würde es aber Leader-Fördermittel geben können“, erläutert Koriath.

Möglichst noch im Februar wollen die Teupitzer Stadtverordneten mit dem Projekt „Badestelle Gutzmannstraße“ in die Leader-Bewerbung gehen. Kürzlich gab es einen Ideenwettbewerb, wie diese Naturbadestelle aufgewertet und beispielsweise auch für den Schwimmunterricht der Grundschule genutzt werden könnte.

Einen solchen Wettbewerb hatten im Sommer auch die Groß Köriser Gemeindevertreter für die behutsame Umgestaltung des Dorfkerns initiiert. Bestandteil ist auch die dringend nötige Sanierung der Zugbrücke, die möglichst in der nun anstehenden Leader-Runde eingereicht werden soll. Das Brückenwärterhäuschen, das nicht nur ein touristischer Treffpunkt werden könnte, ist allerdings erst für das Leader-Programm 2017 vorgesehen. Das gilt auch für den Schulhof der Grundschule in Halbe. Da die Haushaltslage in Halbe sehr angespannt ist, musste der Kreis erst eine haushaltsrechtliche Genehmigung erteilen, damit die Planungen vorbereitet werden können.

Von Karen Grunow

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