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Senioren mit Rosen-Urkunden ausgezeichnet

Festveranstaltung zur Seniorenwoche Senioren mit Rosen-Urkunden ausgezeichnet

Anlässlich der Brandenburgischen Seniorenwoche lud der Landkreis Dahme-Spreewald für Samstag zu einer Festveranstaltung nach Eichwalde ein. Dort wurden engagierte Senioren aus dem Kreisgebiet mit den traditionellen Rosen-Urkunden geehrt. Zwei Auszeichnungen blieben in Eichwalde.

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Kreistagsvorsitzender Martin Wille (SPD, l.), der Erste Beigeordnete Chris Halecker (3. v. r.) und der Kreisseniorenbeauftragte Wolfgang Grunert (r.) zeichneten verdiente Senioren mit der Rosen-Urkunde aus.

Quelle: Uta Schmidt

Eichwalde. Die diesjährige Brandenburgische Seniorenwoche steht unter dem Motto: „Für ein lebenswertes Brandenburg – sicher und geborgen“. Ein Ziel, das vielen Betagten aus dem Herzen spricht, wie Festreden und Gespräche bei der Auftaktveranstaltung des Landkreises in der Eichwalder Radeland-Halle am Sonnabend zeigten. „Das ist ein Thema, das zum Nachdenken anregt. Eine Antwort wird immer wichtiger: Es ist das friedliche Miteinander in solidarischen Hilfe-Netzwerken“, sagte der Erste Beigeordnete des Landkreises, Chris Halecker (Linke). Wirkliche Lebensqualität entstehe nur da, wo man sich wohl fühlt, sich mit anderen austauschen und soziale Beziehungen aufbauen könne, so der Redner, der Grüße des Landrates Stephan Loge (SPD) überbrachte.

Eine gute Adresse wären bereits die Mehrgenerationenhäuser, die in Schönefeld, Königs Wusterhausen, Bestensee, Luckau, Lübben, Groß Leuthen und Lieberose entstanden seien. „Nur wenn wir uns umeinander kümmern und für unsere Mitmenschen da sind, wie sie unsere Hilfe brauchen, bleibt eine Gemeinde oder eine Stadt lebens- und liebenswert“, sagte Halecker bei einem seiner ersten öffentlichen Auftritte in der Funktion des Beigeordneten. Er dankte den Mitgliedern in den Seniorenbeiräten in den Städten und Gemeinden für ihre ehrenamtliche Arbeit, die dem sozialen Miteinander diene, und forderte dazu auf, „auch mal unbequeme Wege zu gehen“.

Die Eichwalder Radeland-Halle war gut besucht

Die Eichwalder Radeland-Halle war gut besucht.

Quelle: Uta Schmidt

Sieglinde Heppener machte ebenso Mut für die Übernahme von Verantwortung. „Indem wir etwas geben, geben wir uns selbst sehr viel“, sagte die Vorsitzendes des Landesseniorenrates. Ihr Blick richtete sich auf das Jahr 2030, bis zu dem die Gruppe der über 80-Jährigen um 70 Prozent zunehmen werde. „Wir müssen dafür sorgen, dass auch dann Betreuung und Fürsorge gewährleistet sind“. Zur Sicherheit gehöre, dass man in der Wohnung, in der man lebt, auch im hohen Alter bleiben könne. „Wenn es um gute Wohnbedingungen im Alter geht, gibt es im Land noch viel zu tun“, so Heppener.

Kreisseniorenbeauftragter Wolfgang Grunert kündigte an, dass es jetzt nach zehn Jahren nötig werde, die Leitlinien für die Seniorenarbeit im Landkreis zu überarbeiten. Da wären die Mitglieder der 18 Seniorenbeiräte aufgefordert, wichtige Denkanstöße zu leisten. Grunert wirkt seit über zehn Jahren in der Funktion des Seniorenbeauftragten. Gemeinsam mit Chris Halecker und Kreistagsvorsitzenden Martin Wille (SPD) zeichnete er verdiente Senioren aus dem Landkreis für ihr ehrenamtliches Engagement mit der traditionellen Rosen-Urkunde aus. Zwei Auszeichnungen gingen in die Reihen des Gastgebers Eichwalde: Die 78-jährige Vera Schrock wurde für ihre Verdienste bei der Gründung des örtlichen Seniorenbeirates vor 20 Jahren ebenso geehrt wie für ihre langjährige Leitung von Zirkeln für Kinder und Senioren. Auch die 68-jährige Bärbel Gaidies war vor 20 Jahr dabei, als der Seniorenbeirat Eichwalde aus der Taufe gehoben wurde. Heute engagiert sie sich als sachkundige Einwohnerin für die Seniorenpolitik in der Gemeindevertretung sowie als Vorsitzende der Siedlergemeinschaft Eichwalde. Gastgeber waren diesmal die Gemeinde und der Seniorenbeirat von Eichwalde. Bürgermeister Bernd Speer (parteilos) erläuterte den rund 150 Gästen die Grundzüge der Seniorenarbeit im Ort. „Wir versuchen alles quer durch alle Generationen zu denken. Wenn wir eine neue Kita planen, dann wollen wir dort auch Räume für Senioren.“ Dieses Miteinander sei im Interesse aller Eichwalder.

Von Uta Schmidt

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