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Senioren tanzen zu Hauff und Henkler

Herbstball in Königs Wusterhausen Senioren tanzen zu Hauff und Henkler

Hauff und Henkler gehörten zu den größten Musikstars der DDR. Am Sonnabend konnten sich rund 300 Besucher des Herbstballs in der Königs Wusterhausener Paul-Dinter-Halle noch einmal an ihren Liedern erfreuen. Die Verantstaltung erhielt viel Lob von den Besuchern.

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Ein Tänzchen zu schwungvoller Musik.

Quelle: Uta Schmidt

Königs Wusterhausen. Mit bunten Blättern, Weinreben, Musik und guter Laune hat der Herbst Einzug gehalten. Dieses Gefühl vermittelte am Sonnabend schon die farbenfrohe Dekoration des traditionellen Herbstballs des Seniorenbeirats in der Paul-Dinter-Sporthalle. „Daran haben wir zwei Tage lang gearbeitet. Wir wollten keine Erntefeststimmung verbreiten, sondern landwirtschaftliche Elemente mit der Eleganz der Stadt verbinden“, beschrieb Dekorateurin Evelyn Zobel-Heller ihre Idee zur opulenten Ballausstattung.

Seit nunmehr fünf Jahren versuche sie immer wieder, eine neue Farbe einzubringen. Details wie alte Wäschestücke, Gießkannen und Gartenartikel schmückten diesmal die Hallenecken, bunte Stoffbahnen und Riesenblüten zierten Wände und Decke.

Zum achten Mal luden Stadt und Seniorenbeirat zum Herbstball ein, und mehr als 300 Gäste kamen – nicht nur aus Königs Wusterhausen. „Wir sind das erste Mal dabei, kommen aus Eichwalde, weil wir gerne tanzen und es dazu nicht mehr so viele Möglichkeiten gibt“, erzählte Sabine Peter. Am bunt geschmückten Tisch kam sie schnell mit Monika Stein ins Gespräch. „Der Herbstball ist eine schöne Gelegenheit, nette Leute kennenzulernen“, sagte die Königs Wusterhausenerin. Schön sei immer wieder das Unterhaltungsprogramm. Gern erinnere sie sich an den Auftritt von Dagmar Frederik vor wenigen Jahren.

Diesmal traten Monika Hauff und Klaus-Dieter Henkler auf. Mit bekannten Songs und neuen Liedern lud das Gesangsduo zum Mitsingen und Klatschen ein. Über ein Wiedersehen freute sich dabei Astrid Ahlbrecht, die Monika Hauff von der gemeinsamen Schulzeit in Wernigerode kannte. „Wir haben zusammen im Schulchor gesungen“, erklärte Ahlbrecht dem Publikum und gab selbst eine Kostprobe ihres Jodelgesangs. Zur Erinnerung schenkte sie dem Musikerpaar ihre Jodel-CD.

Die Seniorenbeiratsvorsitzende Renate Grupe dankte dem nimmermüden Gesangsduo mit den Worten: „Sie haben uns von KW in eine andere Welt und in die Zeit unserer Jugend geführt.“ Die Stadt unterstützt das alljährliche Senioren-Herbstfest mit etwa 8000 Euro aus dem Kulturbudget.

Renate Grupe lobte die gute Zusammenarbeit mit der Stadt, die das Fest ausrichtet und dabei die Wünsche der Senioren umsetze. „Von den 35 000 Einwohnern sind etwa 20 Prozent im Seniorenalter. Die älteren Bürger finden zwar eine gute soziale Infrastruktur, die Verkehrsverbindungen in die Ortsteile müssten aber besser werden“, sagte Renate Grupe. Die Verbindungen hindern viele Senioren daran, an Veranstaltungen teilzunehmen, weil sie abends schlecht wieder nach Hause kämen.

Von Uta Schmidt

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