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Shopping-Wahnsinn am A10-Center

Volle Einkaufszentren Shopping-Wahnsinn am A10-Center

In den großen Einkaufszentren der Region Dahmeland-Fläming geht der Shopping-Wahnsinn in diesen Tagen ungehindert weiter. Während die einen ihre Kühlschränke auffüllen wollen, gehen andere auf Schnäppchenjagd, lösen Gutscheine ein oder tauschen unpassende Geschenke um. Rund um das Wildauer A10-Center staute sich am Montag der Verkehr.

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Geschenke umtauschen oder Gutscheine einlösen: Im Wildauer A10-Center geht der weihnachtliche Hochbetrieb auch in diesen Tagen munter weiter.
 

Quelle: Martin Küper

Dahmeland-Fläming.  Gutscheine einlösen, unpassende Geschenke umtauschen oder einfach den Kühlschrank wieder auffüllen: In den beiden großen Einkaufszen-tren der Region – dem Südring-Center in Rangsdorf und dem A10-Center in Wildau – herrscht in diesen Tagen Hochbetrieb. Für die Händler dürfte es erst nach Neujahr ein wenig besinnlicher werden.

„Mich hat es gar nicht überrascht, dass so viel los ist. Das war schon in den vergangenen Jahren immer so“, sagte am Montag Uwe Roß, der Manager des Südring-Centers. „Aber das ist ja auch nicht anders zu erwarten, nach drei Tagen sind die Kühlschränke leer und die Leute wollen frische Sachen kaufen.“ Als klassischer Nahversorger stünden im Südring-Center die Lebensmittel im Vordergrund, aber es kämen auch einige Kunden, um Geld- oder Gutscheingeschenke einzulösen.

Die werden offenbar immer beliebter: „Wir beobachten seit einigen Jahren, dass die Leute lieber auf Nummer sicher gehen und gar nicht erst in die Situation kommen wollen, umtauschen zu müssen“, sagt Uwe Roß. Für die Händler bedeute das zwar weniger Umtauschstress, „aber die möchten ihre Waren natürlich auch gerne vor Weihnachten loswerden. Es gibt dann ja auch wieder neue Sachen.“

Über eine Kundenflaute können in diesen Tagen auch die Mitarbeiter des A10-Centers nicht klagen: Auf den Zufahrtswegen und dem Parkplatz stauten sich schon am Montagvormittag die Autos, Ordner mussten den Verkehr regeln. Anders als in Rangsdorf kamen die Kunden in Wildau vor allem für klassisches Shopping. In den Spielzeugläden, Elektronikmärkten und Kleidergeschäften war der Andrang am größten. „Die drei Tage zwischen Weihnachten und Silvester sind immer heftig“, berichtet Monika Harmke, die Filialleiterin von C&A. „Viele Leute haben noch Urlaub, die Kinder haben Ferien, und dann verbringen sie gerne mal den halben Tag hier im Center.“ Ruhiger werde es wohl erst im Januar.

Andreas Skobjin lässt sich von dem nachweihnachtlichen Trubel nicht aus der Ruhe bringen, auch wenn ihn der Andrang zu früher Stunde wundert. „Es scheinen ja viele Leute noch Urlaub zu haben“, sagt der Filialleiter von Karstadt Sports. „Dass nach Weihnachten viel umgetauscht wird, ist aber ganz normal. Und oft geht es nur um eine andere Größe“, sagt Skobjin. „Darum ist das für uns kein Problem.“ Das Gutschein-Wesen hat auch in seinem Geschäft zugenommen, etwa zehn Prozent des Umsatzes vor Weihnachten seien darauf entfallen. Viele Kunden kämen aber ohnehin erst nach den Feiertagen, um sich mit Wintersportartikeln einzudecken oder Schnäppchen zu machen, sagt Skobjin. „Im Wintersportbereich ist der Januar eigentlich der wichtigste Monat, wegen der Winterferien im Februar.“

Jutta Jung (65) aus Berlin und ihre Freundin Doris (62) aus Königs Wusterhausen haben sich mit Absicht erst nach Weihnachten zum gemeinsamen Shopping verabredet. „Das machen wir jedes Jahr so, um die Angebote zu nutzen und Schnäppchen zu machen“, erzählt Jutta Jung. „Meistens findet man ja was und ich finde das Center schön, es ist gemütlicher und nicht so überlaufen wie in Berlin.“

Von so viel Entspannung ist Romy Gottwald an diesem Vormittag noch weit entfernt. Die Verkäuferin in der Parfümerie Douglas ist überrascht von den vielen kauffreudigen Kunden. „Klar, es wird viel umgetauscht, aber mich wundert, dass auch schon wieder so viel gekauft wird“, erzählt sie. „Vielleicht haben die Leute einfach Geld geschenkt bekommen.“

Im Fall von Jacqueline Wachholtz und ihrem Sohn Gordon waren es Gutscheine. „Die haben wir schon eingelöst für Kosmetik und Sportartikel“, sagt Jacqueline Wachholtz. „Mein Sohn hat bis morgen Urlaub, jetzt schauen wir noch nach Angeboten und lassen den Tag dann ruhig ausklingen.“

Von Martin Küper

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