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Dahme-Spreewald Sinfonie der Farben
Lokales Dahme-Spreewald Sinfonie der Farben
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11:50 16.09.2013
"Airleuchten": Eric Fish (links) begeisterte das Publikum auf der Zernsdorfer Bürgerhaus Bühne. Quelle: G. Irmscher
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Zernsdorf

"Airleuchten" nannten die Veranstalter um Eric Fish und Björn Klenke ihr stimmungsvolles Spektakel mit den Bands "Eric Fish&Friends", "Timbo" aus Hamburg und "Whats-up" aus Zernsdorf, das Hunderte Zuschauer anlockte.

Gebäude, Park und See waren in der Nacht zum Sonnabend in geheimnisvolles Licht getaucht. "Man bekommt Gänsehaut, wenn der Park brennt", versprach Gerit Hecht, Organisator, Pianist und Produzent der "Fish"-Band.

An seiner Seite hatte Franz Krause alle Hände voll zu tun mit der Lichtinstallation. "Rund 60 Scheinwerfer im Wert von 100.000 Euro wurden verbaut, fünf Kilometer Kabel verlegt und ein Stromaggregat wurde extra angeschafft", so Lichttechniker Krause. Er hatte auch 500 Kerzen im Park und auf der Bühne im Blick. Genau wie die Kameraden der Freiwillige Feuerwehr Zernsdorf. "Wir übernehmen die Brandwache und sind gespannt darauf, was heute Abend ins Licht gesetzt wird", sagte Wehrleiter Martin Schmidt.

Ausgelassen-lässig nahm das Publikum im Alter zwischen acht und 80Jahren das Gelände am Bürgerhaus in Besitz, picknickte auf Decken unter ausgeleuchteten Baumgruppen, sang und schunkelte nach den bekannten Songs der Lokalmatadoren "Eric Fish&Friends". Begeistert wurden beispielsweise das Lied "Anderssein" aufgenommen, bekannte Refrains und Liederzeilen wie "Leben heißt, sich immerfort zu wandeln…" von der großen Fangemeinde mitgesungen. Der aus Zernsdorf stammende Fish genoss sichtlich sein Heimspiel, plauderte aus seinem Musikerleben und sparte nicht mit einer Liebeserklärung an Ehefrau und die Heimat, der er auch mit der "KW-Hymne" seine musikalische Referenz erwies.

Die Musiker machten aber auch keinen Hehl aus ihrem Ärger über die Stadtverantwortlichen von Königs Wusterhausen, die das vor zwei Jahren aus der Taufe gehobene "Inselleuchten" in diesem Jahr den einstigen Initiatoren "aus der Hand genommen und in den Sand gesetzt" hätten.

Wegen der frühherbstlichen Nachtkälte traten einige Gäste schon lange vor dem Höhepunkt, der Musik-Licht-Installation, den Heimweg an.

Von Uta Schmidt

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