Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -3 ° Regen

Navigation:
Sommerabend voller Live-Musik

Höfenacht in Königs Wusterhausen Sommerabend voller Live-Musik

Mit so vielen Teilnehmern wie noch nie lockte die Höfenacht am Sonnabend tausende Besucher in die Innenstadt von Königs Wusterhausen. Auf zahlreichen Höfen spielten Bands, es gab Leckereien und auch Mike Sprenger mischte sich als König Friedrich Wilhelm I. unter die Besucher.

Voriger Artikel
Eichwalde damals und heute
Nächster Artikel
Einblick in die Holzproduktion

Dolce Vita auf dem Estler-Hof: Marco Martino spielte auf seiner Gitarre italienische und internationale Hits und begeisterte die Gäste.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Königs Wusterhausen. Die zwei Strandkörbe an der Ecke Cottbuser Straße/Eichenallee oder die Liegestühle auf der Bahnhofstraße in Königs Wusterhausen gehören nicht zum alltäglichen Bild in der Stadt – aber zur Höfenacht wohl schon. Tausende Besucher bummelten am Sonnabend durch die Innenstadt, verweilten mal in diesem oder jenem Hof und amüsierten sich.

Selbst König Friedrich Wilhelm I. war mit seinem Hofstaat gekommen, um dieses Ereignis höchstpersönlich zu eröffnen. „Schön, dass ihr alle da seid, feiert und trinkt so viel ihr wollt, aber denkt auch an die Wärme“, begrüßte er seine Wusterhausener und zog anschließend durch die Höfe. Mike Sprenger, der den König verkörpert, hatte dabei allerhand zu tun. So galt es zum Beispiel vor dem Schmalen Handtuch, das Schwein am Spieß anzuschneiden. Aber immer hatte er auch ein Auge auf die Größe seiner Untertanen. Wenn er meinte, es könnte passen, war sein Werbeoffizier, Johannes-Sebastian Strauß, mit der Messlatte zur Stelle in der Hoffnung, nun endlich einmal einen Kerl für seine Riesengarde aus dem Ort zu finden, wo sie einst entstand. So bekam dann auch Tanjo Schmidt, er misst 6,1 Fuß, die Aufforderung: „Meld er sich am 6. September auf dem Schlossplatz.“

Frank Samel und Carola Wolle aus Miersdorf waren begeistert von „Metada“ im Thomas-Hof. „Die jungen Leute sind absolute Spitze und deshalb ziehen wir nicht weiter, sondern bleiben einfach den ganzen Abend hier“,erklärte er. Die Höfenacht ist eine gute Gelegenheit für einen Junggesellinnenabschied, dachte sich Susan Meleschko aus Niederlehme. Sie lud ihre fünf besten Freundinnen ein, gemeinsam zogen sie von Hof zu Hof und hatten Spass.

„Wollt ihr nicht ein bisschen mitsingen?“, fragten „Wolle und Siggi“ im Biergarten der Schlossmühle. Die Besucher hatten es sich auf Liegestühlen bequem gemacht und lauschten Hits aus den sechziger Jahren. „Hallo Mary Lou“ war dann auch wie gemacht zum Mitsingen.

Auf dem Rohls-Hof, der zum ersten Mal dabei war, begeisterten die Herren von „Handmade“ mit ihrer Musik. „Es hat sich gelohnt, mitzumachen, obwohl wir nicht sicher waren, ob die Besucher uns annehmen, schließlich liegen wir am Ende der Partymeile“, sagte Jennifer Rohls und verriet, dass man im nächsten Jahr wieder dabei sein will.

Die Bands „Ossternhagen“ und „Jazz und mehr“ sorgten an der „Alten Schmiede“ dafür, dass kaum ein Platz frei blieb. Für die Partygänger gab es Süffiges aus der Weinkosterei, und wer Lust hatte, konnte unter Anleitung von Carsten Kalz schmieden.

Von Gerlinde Irmscher

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Dahme-Spreewald

Wie wichtig sind Ihnen Bio-Lebensmittel?

57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg