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Sommercharts in der Region

Dahmeland-Fläming Sommercharts in der Region

Auf eine Anfrage des RBB hat der Musikstreaming-Dienst Spotify die Top-Ten-Hits des vergangenen Sommers für alle Kreise anhand der Streamingzahlen in den Kreisstädten ausgewertet. In Teltow-Fläming lag ein Regengeräusch auf dem ersten Platz.

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Marcel Stephan (l.) und Nico Wendel als DJ Duo „Gestört aber GeiL“ – hier bei einem Auftritt in Rangsdorf – sind in Dahmeland-Fläming belieb.

Quelle: Zielke

Dahmeland-Fläming. In Luckenwalde hat man das monotone Rauschen von strömendem Starkregen in den vergangenen Monaten nicht nur unfreiwillig gehört: Wie aus einer Auswertung des Musikstreaming-Dienstes Spotify hervorgeht, war der Titel „Pure Brown Noise with Pouring Rain“ vom Interpreten „White Noise Therapy“ derjenige, der in der Kreisstadt in diesem Sommer am häufigsten gehört wurde.

Dahinter verbirgt sich kein klassischer Hit, in dem der Regen melancholisch besungen oder als Metapher verwendet wird. Nein, es geht einfach nur um das Geräusch des strömenden Regens, wie er durchs Fenster zu hören ist.

Also nichts da mit Sommerhits in Teltow-Fläming – wie etwa dem Song „Despacito“ von Luis Fonsi, der laut Spotify deutschlandweit auf Platz eins der Sommercharts lag. Dieser Track landete in Teltow-Fläming gerade einmal auf Platz acht, in Dahme-Spreewald hat er es nicht unter die ersten zehn geschafft.

Das geht aus einer Auswertung hervor, die Spotify auf eine Anfrage des RBB für alle Brandenburger Landkreise anhand der Klicks in den Kreisstädten sowie die aller Berliner Bezirke erstellt hat. Für die Auswertung wurden die gestreamten Songs in der Zeit vom 21. Juni bis zum 11. September dieses Jahres gezählt.

Dabei zeigt sich: Außer der „Pure Brown Noise with Pouring Rain“-Verwirrung scheint die Region musiktechnisch im Brandenburger Durchschnitt zu liegen. Der Song „Thunder“ von den Imagine Dragons, in dem ein Gewitter als Metapher dient, schaffte es in beiden Kreisen auf Platz vier. Ebenfalls hoch im Kurs standen die Interpreten „Axwell /\ Ingrosso“, Robin Schulz, Jonas Blue, Liam Payne sowie das thüringer DJ-Duo „Gestört aber GeiL“. Die Erfurter spielen in den Berliner Charts keine Rolle, in Brandenburg werden sie in mehreren Kreisen gern gehört.

Bei der Auswertung der Jahreshits für 2016, die Spotify im Dezember herausgegeben hatte, lag die Region Dahmeland-Fläming im Durchschnitt. In beiden Kreisen wurde der Hit „One Dance“ von Drake am häufigsten gehört – genauso wie in mehreren anderen Brandenburger Landkreisen sowie Berliner Bezirken.

Außerdem wurden 2016 die Songs „Don’t Let Me Down“ von The Chainsmokers sowie „Faded“ von Alan Walker besonders häufig in der Region gestreamt.

Von Anja Meyer

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