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Dahme-Spreewald Sophokles und Sockentheater
Lokales Dahme-Spreewald Sophokles und Sockentheater
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11:29 22.06.2015
Die Schüler der Klasse 1a sind stolz auf ihr „Sockentheater“. Quelle: Heidrun Voigt
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Schulzendorf

Sieben Premieren, vier Ausstellungen und eine Theaterzeitung – das ist das Ergebnis der Projekttage zum Thema darstellende Kunst an der Schulzendorfer Grundschule. In der vergangenen Woche setzten sich Mädchen und Jungen auf ganz unterschiedliche Art und Weise mit den Brettern, die die Welt bedeuten, auseinander. Zum Abschluss präsentierten sie ihre Ergebnisse. Die reichten vom Sockentheater über Sophokles’ „Antigone“ und einen Rap bis zu Sketchen von Loriot.

Mit dem szenischen Gestalten und „Sockentheater“ befassten sich die 1. Klassen. Aus bunten Söckchen bastelten sie verschiedene Tiere, die einem verliebten Löwen helfen sollen, einen Brief an seine Angebetete zu schreiben. „Das Kinderbuch, das wir als Vorlage hatten, ist schön“, waren sich Leo, Mia und Lisa aus der 1a einig. Zu sehen waren all die fantasievollen Entwürfe im Speiseraum. Nicht nur die Mitschüler, auch die Pädagogen waren von der Kreativität der Jüngsten begeistert. Zudem gab es Ausstellungen zu Tiermasken, Ankleidepuppen und Märchenbildern.

Schmeckt es etwa nicht?: Loriots Restaurant-Sketch á la Grundschule Schulzendorf. Quelle: Heidrun Voigt

„Es ist ein ganz anderes Arbeiten zu den Werkstatttagen. Die Kinder können hier ohne Zeitdruck selbst entscheiden und sich ausprobieren“, stellte Irmgard Lefass fest. Die stellvertretende Schulleiterin und auch Lehrerin Gisela Pittke führten Regie bei der Projektwoche. Beide lobten ihre Kollegen, die mit „tollen Ideen das Projekt aufgeschlossen“ begleiteten.

Die 2. Klassen widmeten sich dem Schauspiel mit Stabpuppen, die 3. und 4. Klassen bauten zwei Schattentheater und gestalteten ein Märchen damit nach. Eines der Schattentheater geht übrigens als Geschenk an die Schulzendorfer Kita „Löwenzahn“. Die 5. und 6. Klassen warfen einen Blick hinter die Kulissen, stellten Bühnenberufe vor und erzählten die Geschichte des Theaters. „Wir waren im Theater an der Parkaue in Berlin, haben uns dort ‚Robinson Crusoe’ angesehen und uns mit einem der Schauspieler unterhalten“, erzählte Theo aus der 6b. Solch eine Werkstattwoche sei schöner als Schule, meinte der Zwölfjährige. Das fand auch Arwed aus der 6a, der an einem Loriot-Sketch mitwirkte. „Es hat nicht nur viel Spaß gemacht, es war auch interessant das einzuüben“, sagte er.

Die Mädchen und Jungen, die am Religionsunterricht teilnehmen, führten unter Anleitung von Christine Kaulbarsch das Stück „Elisabeth von Thüringen“ auf. Hier – wie bei allen anderen Premieren – hatten die Schüler sich überzeugend Gedanken zu Kostümen, Bühnenbild und Dramaturgie gemacht. Alle Klassen zeigten, dass sie nicht nur Freude am Theater in all seinen Facetten hatten, sondern auch improvisieren und gestalten können. Respekt. Unterstützt wurde das Projekt auch von außen. Der Kinderbuchautor Thilo Reffert beispielsweise entwickelte das Gesamtkonzept zusammen mit Lehrern und leitete eine Schülergruppe an. „Alles so erfolgreich durchzuführen war nur möglich, weil wir vom Friedrich Bödecker Kreis, dem Bildungsministerium und auch der Bibliothek Schulzendorf und dem Förderverein der Grundschule unterstützt wurden“, sagte Irmgard Lefass.

Sie und ihre Kollegen hatten wie die Schüler viel Freude an der Theaterwerkstatt. In drei Jahren soll es eine Neuauflage geben.

Von Heidrun Voigt

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