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Dahme-Spreewald Spätzündung am Sportplatz
Lokales Dahme-Spreewald Spätzündung am Sportplatz
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00:19 20.08.2017
Start für die 61-Tage-Aktion von Bestensees Bürgermeister Klaus Dieter Quasdorf (parteilos) auf dem Sportplatz von Grün-Weiß am Dienstag Nachmittag. Quelle: Privat
Bestemsee

Auf dem Sportplatz von Grün Weiß in Bestensee ist das 61-Tage-Projekt des Bürgermeisters am Dienstag sprichwörtlich angeschoben worden. Ein Dutzend Helfer hatte das Pflaster des Weges aufgenommen; die Erde wurde mit einem Bagger beiseite geschoben.

Projekt noch einmal geändert

Eigentlich sollte der Baustart schon am 7. August sein. Für diesen Tag hatte Bestensees Bürgermeister Klaus-Dieter Quasdorf (parteilos) seine 61-Tage-Aktion zum Umbau des Vereinsgebäudes von Grün Weiß Bestensee bei einer Pressekonferenz angekündigt. Doch nur sein Konkurrent bei der Bürgermeisterwahl, Thomas Irmer (SPD), sowie Monika von der Lippe, Gleichstellungsbeauftragte des Landes Brandenburg, waren erschienen.

Die Einfahrt soll auch etwas verschoben werden. Vorbereitend wurden dafür schon mal das Pflaster und das Erdreich aufgenommen. Quelle: Andrea Müller

Wie sich später heraus stellte, musste der Start noch einmal verschoben werden. „Das Projekt hatte noch einmal etwas abgeändert werden müssen“, erläutert der Bürgermeister jetzt. Er befindet sich zurzeit noch im Urlaub in Kroatien und versucht aus der Ferne, das Vorhaben auf den Weg zu bringen. Ihm tut es sehr leid, dass Irmer und von der Lippe umsonst gekommen waren. „Hätten sie sich aber wie von uns gewünscht, im Rathaus angemeldet, hätten sie auch erfahren, dass der Baustart verschoben werden musste“, so Quasdorf. Trotz der Irritationen hoffe er aber, dass Irmer sein Wort hält und hilft, den Umkleidetrakt für Grün Weiß zu vergrößern.

Duschen an der Außenseite

In der abgeänderten Version des Umbaus – das Vereinsgebäude wird um etwa elf Meter länger – sollen die Duschen und Toiletten nun an die Außenwand verlegt werden. „Das war vorher anders geplant“, erläutert der Gemeinde-Chef. Sind die Räume außen, könnten sie aber wesentlich besser belüftet werden. Das sei gerade für Feuchträume besonders wichtig, um einer Schimmelpilz-Entwicklung vorzubeugen. Das Ganze habe selbstverständlich Auswirkungen auf andere Gewerke wie Elektro oder Heizung. All das müsse nun neu koordiniert werden.

Bürgermeister macht selbst mit

Insgesamt haben sich zwölf Handwerker und Firmen gemeldet, die mithelfen wollen, das anspruchsvolle Projekt zu verwirklichen. Unter den Helfern sind so bekannte Firmen wie Gas-Neumann, Elektro-Krüger, Lenkewitz oder auch Stefan Bengs, der am Dienstag mit seiner Technik vor Ort war, um die Erde zur Seite zu schieben. Auch das Schild von Grün Weiß Bestensee wurde bereits von der weißen Giebel-Wand abgenommen. Die soll ja heraus genommen und weiter nach vorn verschoben werden, damit innen mehr Platz für die Umkleide geschaffen wird. Endlich soll es dann auch möglich sein, dass sich Männer und Frauen getrennt umziehen. Bisher war es immer ein Problem, wenn beispielsweise eine Frau als Schiedsrichterin zum Spiel erschien. Auch die Fußballer wollen helfen, wo sie gebraucht werden. „am besten, sie melden sich ebenfalls im Rathaus an, wann sie zur Verfügung stehen“, empfiehlt der Bürgermeister.

Ab der kommenden Woche will er selbst auf der Baustelle zu finden sein. „Es gibt sicher auch Arbeiten, die ein Beamter übernehmen kann“, scherzt der gelernte Bauschlosser.

Von Andrea Müller

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