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Spaß bei sechs Grad Wassertemperatur

Weihnachtstauchen Spaß bei sechs Grad Wassertemperatur

Bereits zum 21. Mal organisierte die Tauchsportgemeinschaft „Dubrow Wels 68“ das traditionelle Weihnachtstauchen im Karpuschsee. Zwölf Wagemutige machten sich in diesem Jahr auf die Suche nach einer geschmückten Kiefer, die zwei Meter über dem Boden des Sees angebracht war und gefunden werden musste.

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Schnell noch ein Gruppenfoto und dann ins Wasser.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Groß Köris. Das Ziel beim traditionellen Weihnachtstauchen im Karpuschsee nahe Groß Köris war in diesem Jahr eine Kiefer, geschmückt mit kleinen Fläschchen, die es abzupflücken galt – in zehn Metern Tiefe und zwei Meter über dem Grund. Das Ganze bei einer Wassertemperatur von sechs Grad und 13 Grad Lufttemperatur.

„Eigentlich ist das ja heute ein Frühlingsfest“, begrüßte Herbert Krenz von der Tauchsportgemeinschaft „Dubrow Wels 68“ die Aktiven und die Zuschauer am Ufer. „Wenn auch nicht alle ins Wasser gehen, ist es schön, dass wir uns hier treffen und alle zusammen sind.“ Seit 21 Jahren liegt die Organisation in seinen Händen.

„Dass ich um diese Jahreszeit ins Schwitzen komme, hab ich auch noch nicht gehabt“, sagte Sabine Ebermann, rückte den „Unterzieher“, so etwas wie ein Skianzug gegen die Kälte, zurecht, um dann in den „Trocki“ zu steigen. Sie und Lutz Dittert waren das erste Paar, das abtauchte. Für ihn war es schon ein bisschen aufregend, denn es war der erste Tauchgang nach einer Herzoperation. „Er war ganz schön hippelig, dass es endlich wieder losgehen kann“, verriet Sabine Dittel.

Gewissenhaft prüfte Roy Reichert aus Teupitz, ob an der Ausrüstung alles perfekt ist, bevor er mit Peter Kretschmann in den See stieg. Seit 25 Jahren ist das Tauchen sein Hobby. „Im Karbuschsee ist es zwar nicht ganz so aufregend wie in einer Tropfsteinhöhle in der Dominikanischen Republik, aber das war heute mein 350. Tauchgang“, erklärte er stolz. Anschließend rückte Uwe Ranneberg die Brille von Tochter Thea zurecht und schon waren die beiden unter Wasser. Übrigens: Vater und Tochter waren die Einzigen der zwölf Wagemutigen, die im Nassanzug unterwegs waren. Während man von den Tauchern nur ab und an noch ein paar Blasen an der Oberfläche sah, konnten die Zuschauer Matthias Deblitz beim „Winterschwimmen“ beobachten. Er trainiert gerade für die German Open in Burghausen.

Nachdem alle wieder wohlbehalten an Land waren, machte man es sich im „Schwalbennest“ gemütlich. Hühnersuppe, Gänsekeule und Rieseneisbeine hatte Familie Schötz mit Brunhilde Schötz an der Spitze vorbereitet. Es wurde gegessen, erzählt und man war sich einig, dass es wieder einmal ein schöner Tag war.

Von Gerlinde Irmscher

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