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Speisekarten führen rund um die Welt

Gaststätten in Wildau Speisekarten führen rund um die Welt

In keinem anderen Ort in der Region Dahmeland-Fläming sind die Speisekarten der Gaststätten derart reichhaltig wie in Wildau. Auf der globalen Speisekarte des Ortes wird die deutsche Küche schon fast zum Exoten. Zebrafilet in der australischen Sportbar wird ebenso angeboten wie die italienische Ministrone oder kroatische Cevapcici.

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Patricia Enderlein (l.) und Dominique Menz von der australischen Sportsbar gönnen ihren Gästen nicht nur Känguru, sondern auch Cocktails.

Quelle: Franziska Mohr

Wildau. Wenige Wochen vor den Sommerferien liegt in Wildau schon ein Hauch Urlaub in der Luft. Es riecht förmlich ein wenig nach Schlemmen, nach einem leckeren Cocktail.

Kein anderer Ort in der Region hält dabei einen so ausgefallenen Speisezettel rund um die Welt bereit wie die Stadt Wildau. Die regionale deutsche Küche wird da schon fast zum Exoten. Umso erfreulicher ist, dass das Team der „Villa am See - Klubhaus und Hafen“ nach umfangreicher Sanierung nun schon seit Wochen seine Gäste mit einer Spargelkarte, kombiniert mit Rinderfilet oder Zander, oder vegetarisch mit Nussstampf mit Pilzen sowie im Biergarten mit dem leckeren Matjesfilet überrascht. Das Ensemble komplettieren zahlreiche Terrassenplätze, die besonders an lauen Sommerabenden einen herrlichen Blick auf die Dahme freigeben.

Speisen für Wagemutige

Sommer und Sonne – die Türkei lässt im Restaurant „Sila“ am Bahnhof Wildau grüßen, wo nicht nur die türkische Pizza, sondern auch der Dürüm Döner seine Fans findet. Wer etwas wagemutiger bei der Auswahl der Speisen ist, wird im nur wenige Schritte entfernten thailändischen „Phatcharee“ fündig. Hier kocht eine Thailänderin dieses Namens. Als „Einstiegsdroge“ in die thailändische Küche wird den Gästen meist Hühnchenfleisch mit Kokosmilch und Erdnuss-Currysoße empfohlen. Mit zu den schärfsten Gerichten gehören die Salate mit Meeresfrüchten oder mit gehacktem Entenfleisch. „Allerdings bieten wir sie hier nur mit drei anstatt in Thailand mit zehn Chilischoten an“, sagt Inhaber Bernd Simroth schmunzelnd.

Das Team des  thailändischen Restaurants „Phatcharee“ mit Küchenchefin  Phatcharee Simroth (2 v l)

Das Team des thailändischen Restaurants „Phatcharee“ mit Küchenchefin Phatcharee Simroth (2. v. l.).

Quelle: Franziska Mohr

Wer kulinarisch in dieser Ecke der Welt verbleiben möchte, kann auch im vietnamesischen „Nam Anh“ in der Friedrich-Engels-Straße „Pho Ha Noi“ bestellen – eine der populärsten Suppen in Vietnam, die mit speziellen Kräutern zubereitet wird. In der Jahnstraße lockt der „China-Garten“ unter anderem mit Sauer-scharf-Suppe, Ente kross und dem traditionellen Glückskeks. Die Liebhaber der mediterranen Küche sind im „Il Gattopardo“ willkommen, wo selbstverständlich Minestrone, die bunte italienische Gemüsesuppe, auf der Speisekarte steht. Nach Angaben des Italieners Arsim Dzaferi wird viel mit der Schwarzen Tafel gearbeitet, auf der gerade schwarze Bandnudeln mit Scampi, Cherry-Tomaten und Zucchini verzeichnet sind.

XXL-Portionen für den großen Hunger

Wer es deftiger mag, sollte sich die Speisekarte des „Bergstüb’l“ mit kroatischen Spezialitäten wie Cevapcici, den bekannten Hackfleischröllchen, oder Pljeskavica mit gegrilltem Hackfleisch anschauen. Juliana Borisova zufolge bilden die Grillteller die Renner, an denen eines nie fehlen darf – das kroatische Gewürz Vegeta.

Einen gehörigen Hunger sollten die Gäste auch im „Redo“ am A10-Center mitbringen, wo auf die deutsche Küche gesetzt wird. Virginie Biskupski zufolge steht die Kaiserplatte hoch im Kurs, die drei Kilo verschiedene Fleischsorten enthält. „Meist lassen sich vier bis sechs Gäste diese Platte gemeinsam schmecken“, sagt Biskupski . Gleich gegenüber im „Sydney“, der Australian Sportsbar, können die Gäste mit dem gemischten Grillteller Känguru-, Strauß-, Krokodil- und Zebrafleisch an Speckbohnen probieren. Wer spezielle Burger mag, der kann zwischen dem Büffelfleisch- und dem Olympic-Burger mit Känguru-Fleisch wählen.

Wen es kulinarisch nicht in die weite Welt zieht, muss in Wildau auf die heimische Bockwurst auch nicht verzichten. Er kann in das Sport-Casino oder die Vereinsgaststätte „Seeblick“ der Angler einkehren. Und Pommes gibt es bei McDonald’s oder Burger King. Aber wo auch immer – in Wildau heißt es „Guten Appetit!“

Von Franziska Mohr

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