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Spenden dringend nötig

Gesteigerte Nachfrage bei der Tafel in Königs Wusterhausen Spenden dringend nötig

Jetzt in den Wintermonaten wird es wieder knapp: Bei der Königs Wusterhausener Tafel gibt es seit Anfang Januar einen Engpass an Obst und Gemüse. Vor allem Flüchtlinge brauchen die Lebensmittel. Evelyn Neujahr, die die Tafel in der Stadt leitet, wünscht sich mehr Spendenbereitschaft der Kaufhallen und Privatpersonen in der Region.

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So volle Gemüsekisten würden sich Evelyn Neujahr (r.), Leiterin der Tafel in Königs Wusterhausen, und ihre Mitarbeiterin Gabriele Bauschke öfter wünschen.

Quelle: Melanie Höhn

Königs Wusterhausen. Etwas mehr Spendenbereitschaft während der kälteren Tage würde sich Evelyn Neujahr, Leiterin der Tafel in Königs Wusterhausen, wünschen. Seit Januar stieg die Nachfrage nach Lebensmitteln wieder kräftig an. „Leider bekommen wir vor allem in den Wintermonaten wenig Obst und Gemüse“, sagt Neujahr, die von einem Engpass spricht. „Auch viele Flüchtlinge kommen zu uns und wollen mit Lebensmitteln versorgt werden.“

Bisher konnte der gesteigerte Bedarf einigermaßen gestemmt werden, doch manchmal werde es knapp. Vor allem dann, wenn etwa 30 Leute vor der Tür stehen, komme die Tafel an den Rand ihrer Möglichkeiten. „Solche Wellen sind sehr unregelmäßig, das macht es für uns nicht einfach“, ergänzt Evelyn Neujahrs Mann Klaus. Die Nachfrage war sogar so hoch, dass die Bedarfskarten vor etwa einer Woche ausgegangen waren. Das Ehepaar fährt dreimal in der Woche ihre langen Routen ab und sammelt die unverkaufte Ware der umliegenden Supermärkte ein, deren Verzehr noch bedenkenlos ist. Beim Sortieren im Lager in der Scheederstraße stehen ihnen dann immer abwechselnd fünf ehrenamtliche Helfer sowie zwei MAE-Kräfte zur Seite. Auch an das Mehrgenerationenhaus „Kleeblatt“ in Bestensee liefert die Tafel Königs Wusterhausen viele Lebensmittel-Kisten. Dort sei die Nachfrage oft aber nicht ganz so hoch. Löblich findet Evelyn Neujahr, dass jedes Jahr im Dezember viele Menschen während der Weihnachtszeit Süßigkeiten an die Tafel abgeben, doch dies flache schnell ab. Die 57-Jährige appelliert an bisher unbeteiligte Kaufhallen in der Stadt sowie Privatpersonen, auch jetzt mit Lebensmittelspenden vor allem Flüchtlinge zu unterstützen.

Von Melanie Höhn

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