Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 8 ° bedeckt

Navigation:
Spenden sichern das Arboretum

Igelrettungsstation in Königs Wusterhausen Spenden sichern das Arboretum

Das Fortbestehen der Igelrettungsstation Arboretum in Königs Wusterhausen steht weiter auf wackeligen Füßen. Zunächst helfen Spenden und freiwillige Helfer das Überleben der kleinen Stacheltiere, die ohne Hilfe den kalten Winter nicht überstehen könnten.

Voriger Artikel
Ein Radioverrückter
Nächster Artikel
Lkw umgekippt

 Mäxchen ist bei Lukas Nocke in guten Händen.
 

Quelle: Foto: Gerlinde Irmscher.

Königs Wusterhausen.  Am 6. November ab 14.30 Uhr gibt es in der Igelrettungsstation im Arboretum, Erich-Weinert-Straße 9 in Königs Wusterhausen, einen Tag der offenen Tür. Die Jugendumweltgruppe „Die Waldies“ kümmert sich ehrenamtlich um kranke, zu kleine und verwaiste Igelbabys und sorgt dafür, dass sie gut über den Winter kommen – und das nun schon seit 20 Jahren. Unterstützung gab es dabei bisher durch MAE-Kräfte. Am 30. September ist diese Maßnahme, im Volksmund auch „Ein-Euro-Job“ genannt, ausgelaufen.

Am 12. Oktober gab es im Jobcenter eine Trägerkonferenz, auf der mitgeteilt wurde, dass sich die Modalitäten geändert haben. Nun galt es, einen neuen Träger zu finden. Die Fortbildungsakademie Wirtschaft Cottbus, Außenstelle Königs Wusterhausen, hat sich bereit erklärt, die Trägerschaft für die MAE-Kräfte in der Igelrettungsstation zu übernehmen. „Bis alle anstehenden Formalitäten geklärt sind, können wir frühestens ab Februar wieder mit der Unterstützung durch MAE-Kräfte rechnen“, so Waldies-Chefin Britta Herter.

Cathrin Paschke, ehemalige MAE-Kraft, hat Wort gehalten. „Ich lasse meine Igel nicht im Stich“, erklärte sie im September, als noch nicht klar war, wie es mit den Helfern weiter geht. Nun kommt sie ehrenamtlich, schaut wie es den kleinen Stacheltieren geht, füttert und macht die Boxen sauber. Das nimmt schon einige Stunden am Tag in Anspruch. Am Wochenende hat sie Unterstützung durch Ines Völz, die dann das Füttern übernimmt. „Ohne die beiden und die Spenden aus der Bevölkerung sähe es schlecht aus“, sagt Britta Herter. Gerade in diesem Moment kommen Melanie Luplow und Maik Pausegrau bepackt mit Heu, Katzen- und Trockenfutter vorbei. „Wir helfen gerne und kommen bestimmt auch noch einmal wieder“, sagt Melanie Luplow.

 182 Gramm wiegt der kleine Igel, den Günter Groß aus Schulzendorf in die Igelstation bringt. Er steckt auch gleich noch ein Zubrot von 40 Euro in die „Igelkasse“. Mäxchen taufen die Waldies den Neuankömmling. Es ist der 60. Igel, der in diesem Jahr abgegeben wurde.

Um gut über den Winter zu kommen, benötigt ein Igel täglich eine halbe Dose Katzenfutter, regelmäßig frische Streu, zudem wird er entwurmt und entfloht. Pro Tier macht das von Oktober bis Anfang Mai rund 50 Euro.

Info: Der Eintritt beim Tag der offenen Tür – 2 Euro pro Erwachsenem, 1 Euro bei Kindern – dient zum Kauf von Futter und Medikamenten.

Von Gerlinde Irmscher

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Dahme-Spreewald

Wie wichtig sind Ihnen Bio-Lebensmittel?

57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg