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Sportverein feiert 60-jähriges Bestehen

Waßmannsdorf Sportverein feiert 60-jähriges Bestehen

Die derzeit rund 200 Mitglieder des SV Waßmannsdorf feiern in diesem Jahr das 60-jährige Bestehen ihres Vereins – dabei rollt der Ball in dem Schönefelder Ortsteil eigentlich schon seit 1949. Die bewegte Geschichte hat Vereinschronist Karl Mette über die Jahre akribisch dokumentiert.

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Vereinsvorsitzender Ulrich Stöcker (l.) und Karl Mette, der die Entwicklung des Vereins in den 60 Jahren dokumentiert hat.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Waßmannsdorf. Ein Jubiläum ist immer ein Grund zum Feiern. Das sagten sich auch die Mitglieder des SV Waßmannsdorf. Immerhin rollt der Fußball in dem Schönefelder Ortsteil seit 60 Jahren und so lud man sich Gäste zu einem gemütlichen Beisammensein ein. Für das leibliche Wohl war gesorgt, die kleinen Gäste konnten sich auf der Hüpfburg tummeln. Natürlich rollte auch der Ball, so ganz nach dem Geschmack der Zuschauer. Die Wassi Altstars traten gegen Waßmannsdorf II an und spielten ein 2:2 heraus. Waßmannsdorf I hatte sich einen anspruchsvollen Gegner ausgesucht – die erste Mannschaft von RSV Waltersdorf 09, die in der Brandenburgliga spielt. Man strengte sich an und trotz Unken der Zuschauer blieb das Ergebnis einstellig und am Ende stand es 6:1 für Waltersdorf. Aber wichtig war an dem Tag ohnehin nur die Freude am Spiel.

Da ist das 60. Jubiläum des SV Waßmannsdorf gar nicht ganz richtig. „Eigentlich begann es ja schon 1949“, weiß Karl Mette. Er hat über die ganzen Jahre hinweg Buch geführt, die Vereinsgeschichte aufgeschrieben, Fotos gesammelt und alles in dicken Alben dokumentiert.

Umfangreicher Freizeitsportbereich

Der Verein zählt heute rund 200 Mitglieder. Ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung war im Sommer 2002 die Eröffnung des „Hauses der Begegnung“ auf dem Sportplatzgelände. Ohne diese Örtlichkeit wäre die Entwicklung der anderen Sparten im Freizeitsportbereich so nicht möglich gewesen. Neben Fußball können sich die Waßmannsdorfer in den Sektionen Aerobic, Badminton, Seniorensport, Tischtennis und Volleyball in ihrer Freizeit sportlich betätigen. „Der Verein ist groß geworden, inzwischen sind schon die Enkel und Urenkel dabei und im Freizeitsportbereich finden sich die Familien wieder“, sagt Ulrich Stöcker, der Vereinsvorsitzende.

Die erste Mannschaft freut sich über die erfolgreiche letzte Saison

Die erste Mannschaft freut sich über die erfolgreiche letzte Saison.

Quelle: Privat

Vor zwei Jahren wich der alte Naturrasenplatz einem neuen Platz. Die Kicker strengten sich an und die erste Mannschaft spielte sich in den letzten drei Jahren in die jeweils höhere Spielklasse und ist jetzt in der Kreisoberliga am Ball.

Auf einer Wiese am Mühlengrund fing alles an

Man hatte nach dem Krieg Lust, wieder Fußball zu spielen. Auf der Wiese am Mühlengrund, da wo auch heute wieder der Sportplatz ist, wurde ein Spielfeld abgesteckt und los ging es. Heinz Schäfer, Herbert Fechner, Arthur Koch, Erich Gericke und Werner Schäfer gehörten zu den Kickern der ersten Stunde. Mehrmals musste umgezogen werden. Erst ein Jahr auf einen „wüsten Acker“, wie Mette den Platz bezeichnet, wo jetzt der Parkplatz am Schwimmbad in Großziethen ist. Als die Betriebssportgemeinschaft Traktor WSZ – „W“ für Waßmannsdorf, „S“ für Selchow und „Z“ für Ziethen – am 1. Mai 1955 gegründet wurde, ging es spürbar aufwärts. Man spielte wieder in Waßmannsdorf. 1958 wurde das Gelände wegen der Maul- und Klauenseuche zur Viehkoppel. Erneut wich man nach Großziethen aus, später gab es den Platz am Selchower Pflaumenweg und dann in der Nähe des Schönefelder Bahnhofes, bevor man 1965 nach Waßmannsdorf zurückkehrte.

Einmal im Jahr treffen sich die nicht mehr aktiven Fußballer in der Gaststätte „Dymke“ in Waßmannsdorf. Immer am ersten Freitag im Dezember wird Eisbein gegessen und über alte Zeiten geschwatzt. „Das ist dann unser Jahresabschlusstraining“, verrät Karl Mette schmunzelnd.

Von Gerlinde Irmscher

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