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Spuk am Pferdestall

Kultur in Brusendorf-Boddinsfelde Spuk am Pferdestall

Vier Zauberkünstler aus Königs Wusterhausen und Berlin begeisterten am Sonnabendabend die Reitfreunde des Reitguts Boddinsfelde bei einer magischen Soiree der 1920er Jahre. Zwei Stunden lang gaben die vier Magiere alles. Das assistierende Publikum schien plötzlich ebenfalls über magische Kräfte zu verfügen. Es wurde ein zauberhafter Abend.

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Sabine Drewitz und Oliver Kosack aus Mahlow assierten Nikolai Legrand bei seinen Zauberkünsten.

Quelle: Andrea Müller

Boddinsfelde. Vier Zauberkünstler zogen am Sonnabendabend mit ihrem magischen Soiree der 1920er Jahre die Reitsportfreunde vom Reitgut Boddinsfelde in ihren Bann.

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Auf dem Reitgut in Boddinsfelde ging es am Sonnabendabend nicht mit rechten Dingen zu. Viele Reitfreunde wurden Zeugen einer magischen Soiree der 1920er Jahre.

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Nikolai Legrand, alias Niclas Ramdohr, Isi (Ismail Abdel-Waness), Magic Micha (Michael Kroll) und André, alias Andreas Beutner machten wie von Zauberhand aus dem Reitgelände eine mystische Kulisse. Als das Scheinwerferlicht in ihre Gesichter fiel, begann die Show. Dabei bedienten sich die vier Magier durchaus den Kräften des Publikums. Oliver Kosack und Sabine Drewitz aus Mahlow wurden sogleich von Nikolai Legrand auf die improvisierte Bühne aus schwarz-rotem Samt und grünem Glitter gebeten. Sabine Drewitz hatte aus einem Stapel Karten eine Karte zu ziehen und sich zu merken, was darauf zu sehen ist. Sie wurde dann zwischen ihre Hände gelegt und mit einem Strick um beide gesichert. Nikolai Legrand bat nun Oliver Kosack, mit der Energie seiner Hände über den Kartenstapel zu streichen. Es wurde mucksmäuschenstill ringsherum. Schließlich mischte Legrand noch einmal, bevor er alle Karten der Reihe nach anhob. Natürlich wusste er, welche Karte in Sabine Drewitz’ Händen lag. Später hatten Peter Schober und Sohn Oscar einen Knoten im Strick zu lösen. Trotz aller Kräfte gelang dies dem Vater nicht, während es für Oscar ein Kinderspiel zu sein schien.

Zauberstab aus China

Isi hatte einen chinesischen Zauberstab mit vier Bommeln mitgebracht, die mit Fäden verbunden waren. Es gelang dem Berliner Zauberer, sie unabhängig voneinander zu bewegen. Magic Micha ist ähnlich wie Legrand ein Allrounder – beide zaubern nicht nur, sondern musizieren auch. Legrand am Piano, Magic Micha mit 20er Jahre Stimme. Beide fanden vor Jahren bei einem Zauber-Grundkurs zueinander. Beim Zauber-Stammtisch lernten sie dann die anderen beiden kennen.

Der erste Schnee in diesem Winter

„Das Wichtigste ist, die Leute zu unterhalten“, meinte Legrand. „Und die Leute müssen bereit sein, sich verzaubern zu lassen“, ergänzte Magic Micha. Komik und Poesie seien dafür die richtigen Zutaten. Samstagabend gingen Zauberer und Publikum eine Symbiose ein. Über zwei Stunden gaben die vier Zauberkünstler alles. Die Gäste assistierten nach allen Regeln der Zauberkunst. Als die Show zu Ende ging, wollte eigentlich keiner nach Hause gehen. Magic Micha zauberte noch Schnee auf die Bühne – den ersten des bevorstehenden Winters. Isi brannte ein Taschentuch an – und es entstand doch kein Brandfleck. Das Publikum klatschte, klatschte, klatschte.

Von Andrea Müller

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