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Dahme-Spreewald Stadt beteiligt sich am „Stadtradeln“
Lokales Dahme-Spreewald Stadt beteiligt sich am „Stadtradeln“
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00:18 28.06.2017
Der Dienstwagen ist verhüllt und dem Umsteigen aufs Rad steht nichts mehr im Wege. Quelle: Gerlinde Irmscher
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Königs Wusterhausen

Zum ersten Mal beteiligt sich die Stadt Königs Wusterhausen in diesem Jahr an der Kampagne „Stadtradeln“. Rund zwanzig Radler – Mitarbeiter der Stadtverwaltung, Stadtverordnete und Bürger – kamen am Samstagvormittag zum Rathaus, um ein Zeichen zu setzten. Nach der symbolischen Verhüllung eines Dienstwagens der Verwaltung fiel der Startschuss für die rund 14 Kilometer lange Tour. Sie führte über den Hofjagdweg zum Zeesener See, nach Körbiskrug und zurück in die Innenstadt. Bei bestem Radfahrwetter und in guter Stimmung machte sich die Gruppe mit Bürgermeister Lutz Franke (SPD) an der Spitze auf den Weg. „Die Initiative des Stadtradelns ist eine öffentlichkeitswirksame Plattform, um Bürger zu motivieren, öfter das Fahrrad zu nutzen“, so Franzke.

„Mit dem Stadtradeln leisten wir einen Beitrag zum Klimaschutz. Mit jedem Kilometer reduzieren wir den CO2-Ausstoß“, sagte Ulf Thierbach, Energiebeauftragter der Stadt. Königs Wusterhausen ist eine der wenigen Kommunen in der Region, die sich an dieser Aktion beteiligen. „Damit können wir alle gemeinsam mit wenigen Mitteln einen Teil zum Klimaschutz beitragen“, so Thierbach.

Seit einem halben Jahr in Arbeitsgemeinschaft aktiv

Stadtverordneter Peter Dittrich wies darauf hin, dass es eine Wichtige Aktion sei, gebe sie doch einen notwendigen Anstoß, über das Thema Klimaschutz nachzudenken.

Königs Wusterhausen gehört seit einem halben Jahr der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen (AGFK) Brandenburg an. Den Radverkehr nachhaltig in ihre Verkehrsplanung einzubinden, ist Ziel der beteiligten Kommunen. Durch die Zusammenarbeit können Erfahrungen und Umsetzungsmöglichkeiten gebündelt werden.

Kampagne des Klimabündnisses

Der Aktionszeitraum für das Stadtradeln geht bis zum 14. Juli. Alle Bürger sind aufgerufen, das Auto einmal stehen zu lassen und auf das Fahrrad umzusteigen. Teilnehmen kann jeder der in der Stadt wohnt, arbeitet, einem Verein angehört oder dort eine Schule beziehungsweise Hochschule besucht.

Stadtradeln ist eine Kampagne des Klimabündnisses und feiert in diesem Jahr zehnjähriges Bestehen. Die Radler sammeln in einem Zeitraum von 21 Tagen Radkilometer für ihre Kommune. Nach Onlineregistrierung werden die gefahrenen Kilometer erfasst und gehen deutschlandweit in den Wettbewerb ein. Für die Sieger winken am Ende Preise und Ehrungen.

www.stadtradeln.de/koenigs-wusterhausen

Von Gerlinde Irmscher

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