Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Dahme-Spreewald Stadt unterstütz Kulturprojekte
Lokales Dahme-Spreewald Stadt unterstütz Kulturprojekte
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
04:55 27.04.2016
Freude bei den Antragstellern, die nun von Bürgermeister Lutz Franzke (4. v. r.) ihre Bewilligungsbescheide erhielten. Quelle: Gerlinde Irmscher
Anzeige
Königs Wusterhausen

Bürgermeister Lutz Franzke (SPD) überreichte am Dienstag in einer Feierstunde Bewilligungsbescheide für besondere kulturelle Veranstaltungen. Die Stadt Königs Wusterhausen hatte in diesem Jahr erstmals zusätzliche Mittel zu der derzeit geltenden Kulturförderrichtlinie zur Verfügung gestellt. „Dank gilt den Stadtverordneten, die dem Antrag zugestimmt haben“, so der Bürgermeister. Die Maßnahme soll dazu beitragen, die Qualität bereits bestehender Projekte zu erhöhen, aber auch neuen Projekten die Möglichkeit zu geben, sich zu etablieren. Nicht nur Vereine waren angesprochen, auch private Unternehmen konnten sich mit ihren Kulturprojekten bewerben.

Sieben Bewerber hatten nach dem Aufruf im März ihre Konzepte eingereicht. Ein Beirat, bestehend aus Stadtverordneten, externen Sachverständigen und Vertretern der Stadtverwaltung, entschied darüber, welche Projekte mit welcher Summe gefördert werden. Ein Projekt ging leer aus.

Insgesamt gibt es Zuschüsse in Höhe von 46 000 Euro

Über Zuschüsse von insgesamt 46 000 Euro können sich nun die Kulturschaffenden freuen. „Dass dies nur eine Anteilförderung ist und die Veranstaltungen sich damit nicht tragen, ist klar“, sagte Franzke und hofft nun, dass sich die Projekte am Ende wirtschaftlich rechnen. Er bedankt sich bei den Antragstellern. „Wenn es auch nur ein Teil von dem ist, was in der Stadt passiert, trägt er doch dazu bei, sie attraktiver zu machen“, so der Bürgermeister.

„Ich sehe es als Anerkennung der Stadt für unsere Lesungen“, bedankte sich Martina Radwer. Immerhin 16 Lesungen pro Jahr müssen erst einmal organisiert werden. Im diesjährigen Bücherherbst können sich die Besucher noch auf Erwin Berner und Wladimir Kaminer freuen.

Klassische Musik und Reisefotografie

Eigentlich ist die in Zeesen lebende Uta Kurz in der Welt des Schlagers und der maritimen Musik zuhause, dort bekannt unter ihrem Künstlernamen Uta Carina. Vor vier Jahren hatte sie die Idee zu der Veranstaltungsreihe „Klassik & Me (e)hr“. Seither gibt es von Januar bis April jeweils an einem Sonntag im Monat ein Konzert im Saal der Kavalierhäuser. „Die Anzahl der Gäste ist in den Jahren gewachsen und ich hoffe es geht noch weiter so“, sagte Uta Kurz.

Wenn Reisefotograf Kai Uwe Küchler nicht gerade weltweit unterwegs ist, lebt er seit acht Jahren in Zeuthen. Warum nicht auch einmal seine Reiseimpressionen vor der Haustür zeigen?, dachte er sich und hat sich den Maschinensaal auf dem Funkerberg für seine Veranstaltungs- und Vortragsreihe ausgesucht. „Durch die Anschubfinanzierung bin ich guter Dinge, dass mein Konzept aufgehen wird“, erklärte er am Dienstag. Und auch dass es in der Innenstadt rocken und rollen kann, sich Flöße bei der „Flotten Notte“ einen heißen Kampf liefern können und das „Bergfunk Open Air“ in die nächste Runde geht, ist dem Zuschuss der Stadt zu verdanken.

Von Gerlinde Irmscher

Projektentwickler Sebastian Jacobs hat seine Pläne für das Areal neben der Eichwalder Badewiese vorgestellt. Demnach ist der Bau einer Wasserstation mit Steganlage geplant. Für den 2. Mai lädt die Gemeinde zu einer öffentlichen Veranstaltung über die bisherigen Ergebnisse in diesem Planungsprozess in die Radeland-Halle ein.

26.04.2016
Polizei Dahme-Spreewald: Polizeibericht vom 26. Januar - 72 Lkw-Batterien gestohlen

Gleich 72 Lkw-Batterien haben Unbekannte am vergangenen Wochenende von einem Firmengrundstück in Niederlehme gestohlen. Die Täter machten sich an insgesamt 36 Lastwagen zu schaffen und verursachten einen Schaden von 18 000 Euro.

26.04.2016

Die Zahl der neu geschlossenen Ausbildungsverträge in der Region ist auf einem stabilen Niveau. Trotzdem zeichnet sich ab, dass es immer weniger interessierte Kandidaten für die zur Verfügung stehenden Ausbildungsplätze gibt. In den Betrieben sind Noten deshalb nicht mehr alles entscheidend. Das eröffnet Bewerbern neue Perspektiven.

26.04.2016
Anzeige