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Dahme-Spreewald Stadt will Händler mehr unterstützen
Lokales Dahme-Spreewald Stadt will Händler mehr unterstützen
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16:57 16.02.2018
Königs Wusterhasuens Bürgermeister Swen Ennullat (FWKW). Quelle: Privat
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Königs Wusterhausen

Bürgermeister Swen Ennullat (FWKW) will mit einem städtischen Förderprogramm die Königs Wusterhausener Gewerbetreibenden unterstützen. Laut seinem Vorschlag sollen jährlich 50 000 Euro im Haushalt zur Verfügung stehen, erstmals in diesem Jahr. Ennullat bringt das in die aktuellen Haushaltsberatungen der Stadtverordneten ein, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Mit dem Förderprogramm solle insbesondere die Innenstadt gestärkt werden.

Gewerbetreibende kämpfen mit Problemen

Dort hätten die Gewerbetreibenden mit vielfältigen Problemen zu kämpfen. „Häufig ist ein Rückgang von Einzelhandelsangeboten festzustellen. In einigen Fällen bleiben leider auch Leerstände zurück“, so eine Rathaussprecherin. Ein Grund dafür sei auch „in der Zunahme dezentraler Angebotsstandorte“ zu sehen, wie dem A10-Center in Wildau. Ennullat will

Das A10-Center in Wildau vor den Toren von Königs Wusterhausen. Quelle: Oliver Fischer

dem entgegenwirken und Anreize schaffen, damit sich Einzelhändler in der Innenstadt ansiedeln. „Dadurch soll die Stadt eine Aufwertung der innerstädtischen Lebens- und Aufenthaltsqualität erhalten.

Förderrichtlinie wird noch erarbeitet

Ziel sei es, Einzelhandel, Gewerbe, Kultur und Dienstleistungen zu unterstützen. Die Förderbedingungen soll eine Richtlinie festlegen, die noch ausgearbeitet wird. Die Fördergelder können beantragt werden. Ein Gremium, das noch vom Bürgermeister benannt werden soll, entscheidet über die Vergabe der Gelder.

Ähnlicher Versuch vor einigen Jahren

In Königs Wusterhausen hatte es vor einigen Jahren einen ähnlichen Versuch gegeben, die Entwicklung der Innenstadt zu fördern. Damals konnten Einzelhändler, Handwerker und Gastronomen eine Förderung für

Daniele Brusgatis mit dem Stadtgutschein im Wert von 10 Euro, den es seit wenigen Wochen gibt. Er ist unter anderem in der Touristinformation am Bahnhof erhältlich. Der Verein Citypartner bietet ihn an, die AG City hatte einst die Idee. Quelle: Gerlinde Irmscher

bauliche Erweiterungen beantragen. Das Geld wurde vor allem von der Europäischen Union bereitgestellt, das Förderprogramm endete 2013.

AG City bemüht sich um mehr Attraktivität

Seit vielen Jahren bemüht sich die AG City darum, die Attraktivität der Innenstadt zu erhöhen, unter anderem mit Veranstaltungsangeboten. Seit kurzem gibt es Einkaufsgutscheine für Kunden.

Von Frank Pawlowski

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