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Dahme-Spreewald Stadtfest mit buntem Programm
Lokales Dahme-Spreewald Stadtfest mit buntem Programm
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12:15 20.06.2016
Unter Anleitung konnten die Besucher ein Auto zerlegen. Quelle: Uta Schmidt
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Wildau

Anchittha aus Thailand zögerte nicht lange und griff beherzt – gut geschützt in Schutzanzug, mit Schutzhelm und Brille – zur Hydraulikschere, um unter der Anleitung von Feuerwehrmann Moritz Kretschmar einen ausgedienten Renault in seine Einzelteile zu zerlegen. Und auch der Gastvater der Austauschschülerin, Falko Sakuldieo, sparte nicht mit guten Tipps für die 17-Jährige, die sich sicher noch lange an diese Aktion auf der Wildauer Festwiese erinnern dürfte. Das spektakuläre Zerschneiden einer Schrottkarosse gehörte wieder zu den gefragtesten Offerten beim Stadtfest in Wildau am Samstag. Vertreter von 30 Vereinen, Firmen, Einrichtungen und Partnern der Stadt ließen das Fest unter dem Motto „Wir sind in Bewegung“ zum großen Erfolg werden.

Das Programm bot eine Menge Abwechslung für große und kleine Besucher. Zu den einfallsreichen Akteuren gehörten die Mitglieder des Jagdverbandes Königs Wusterhausen. Sie erklärten den Kindern, warum die Jagd nützlich für das Gleichgewicht in der Natur ist und wie man sich im Wald verhalten sollte. „Wir haben dazu das Mobil des Landesjagdverbandes ‚Lernort Natur‘ mitgebracht. Mit ihm wollen wir der zunehmenden Naturentfremdung entgegenwirken“, sagte Alexander Harnisch, der Vizevorsitzende des Jagdverbandes Königs Wusterhausen. Anhand von Fellen, Geweihen und Präparaten erhielten die Gäste einen Überblick über die Tierwelt des Waldes, sie konnten ihr Wissen überprüfen oder Nützliches bauen. Dicht umringt war der Basteltisch, wo viele kleine Insektenhotels aus Blumentöpfen entstanden.

Laufkarten für Kinder brachten Extra-Spaß

Für den aktiven Besuch an dieser Station gab es einen Stempel auf der Laufkarte. Wer zwölf von 23 Stationen besucht hatte, konnte sich auf einen Preis freuen. „Die Laufkarte ist eine gute Idee. Da wird es den Kindern nicht langweilig. Wir waren schon an einem Bastelstand“, sagte Oleg Gertmans aus Königs Wusterhausen, der mit seiner vierjährigen Kristiana das Stadtfest zum ersten Mal besuchte. „Wiederholungstäterin“ war hingegen Katrin Wiedemann aus Schulzendorf. „Ich bin wieder auf die tollen Aktionen der Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr gespannt. Ich betreute selbst die Kidswehr in Schulzendorf. Wir lernen viel voneinander“, sagte sie. Neben dem Kistenstapeln, dem Nebelhaus und Feuerlöschaktionen hatten sich die Wildauer Kameraden zum diesjährigen Stadtfest einen besonderen Höhepunkt für die Bühnenshow ausgedacht: Sie präsentierten in einer originellen Modenschau Schutzanzüge und Uniformen von gestern und heute. „Die ältesten Anzüge, die wir noch in unserem Gerätehaus deponiert haben, stammen aus den 1970er Jahren“, erklärte Stadtbrandmeister René Sperling. Zu sehen waren ein Überlebensanzug zur Personenrettung im Wasser, ein Hitzeschutzponcho, Chemieschutzanzüge, Atemgeräte und vieles mehr. Auf der Aktionsfläche zog es viele Besucher aber auch zur modernen Einsatztechnik der Wehr mit ihrem nagelneuen Einsatzleitungsfahrzeug. Mit Digitaltechnik und Internet ausgestattet, dient es gleichzeitig der Einsatzdokumentation.

Viele Besucher hatten ihren Spaß auch an den Angeboten der Sportvereine, wie dem Torwandschießen der Sportgemeinschaft Phönix oder den Modellbooten des Wassersportclubs Wildau.

Von Uta Schmidt

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