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Stichwahl zwischen Homuth und Malich

Wildau Stichwahl zwischen Homuth und Malich

Nach der Wahl ist vor der Wahl. Erst am 15. Oktober fällt voraussichtlich die Entscheidung darüber, wer Bürgermeister in Wildau wird. Sonntag erreichte keiner der vier Kandidaten die dafür erforderliche Mehrheit. Die meisten Stimmen konnten Amtsinhaber Uwe Malich (Die Linke) und Angela Homuth (SPD) für sich verbuchen.

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Die Bürgermeisterkandidaten Frank Vulpius (l.) und Uwe Malich informierten sich Sonntagabend in der Wildauer Wahlzentrale bei Wahlleiterin Simone Hein (2.v.r.) und ihrer Stellvertreterin Heike Köhler über die aktuellen Ergebnisse.

Quelle: foto: Frank Pechhold

Wildau. Stichwahl war das am Sonntag in Wildau meistdiskutierte Stichwort. Am 15. Oktober geht die Bürgermeisterwahl in die zweite Runde. Dann tritt die von CDU und FDP unterstützte Herausforderin Angela Homuth (SPD) gegen Amtsinhaber Uwe Malich (Die Linke) an. Einzelbewerber Frank Vulpius und Norbert Kleinwächter (AfD) sind aus dem Rennen.

Von den 8468  Wahlberechtigten gaben 6286 (74,23 Prozent) ihre Stimme ab. 6188 Stimmen waren gültig. Davon entfielen 2929 (47,33 Prozent) auf Uwe Malich, der fast wiedergewählt worden wäre. Angela Homuth bekam 1851 Stimmen (29,91 Prozent). Einzelbewerber Frank Vulpius wurde von 733 Wildauern (11,85 Prozent) gewählt. Norbert Kleinwächter (AfD) konnte 675 Wählerstimmen (10,91 Prozent) für sich verbuchen. Der von Simone Hein geleitete Wahlausschuss stellt heute ab 17 Uhr im Raum 119 des Volkshauses, Karl-Marx-Straße 36, das endgültige Wahlergebnis fest. Die Sitzung ist öffentlich.

Reaktionen der Kandidaten auf das Wahlergebnis

Nach der Wahl ist also vor der Wahl. Uwe Malich wertete sein Ergebnis als „ersten Teilerfolg“. Er danke allen Bürgern, die ihn gewählt hatten. „Es hat noch nicht ganz erreicht“, sagte er. Mit Blick auf die Stichwahl fügte er hinzu: „Schauen wir mal.“

„Jetzt geht es in die zweite Runde“, zeigte sich Angela Homuth zuversichtlich. Sie sei zufrieden mit ihrem Abschneiden. „Wenn jemand von 70 Prozent auf unter 50 Prozent abstürzt, ist das doch ein Erfolg“, wertete sie Malichs Ergebnis, der vor acht Jahren mit 72,78 Prozent der gültigen Stimmen gewählt worden war. „Wenn einer der vier Kandidaten im ersten Wahlgang das Bürgermeisteramt geholt hätte, wäre das eine Klatsche für die anderen drei gewesen“, so Frank Vulpius. Über das Wahlergebnis sei er traurig und glücklich zugleich. Traurig, weil er eigentlich gehofft hatte, in die Stichwahl zu kommen. Glücklich, weil er mehr Stimmen als der AfD-Kandidat erhalten habe und damit nicht auf dem letzten Platz gelandet sei.

Norbert Kleinwächter (AfD) zieht in den Bundestag ein

Norbert Kleinwächter (AfD) zieht in den Bundestag ein und feierte den Erfolg in Berlin. Er gratuliere den beiden Kandidaten, die in die Stichwahl gehen. Dem Gewinner wünsche er ein glückliches Händchen für Wildau. „Die Stadt hat es verdient“, so Kleinwächter.

Mit einer Stichwahl hatten viele Wildauer gerechnet. „Wir sehen uns wahrscheinlich am 15. Oktober wieder“, sagte Manfred Winkler, der seine Stimme im Seniorenheim-Wahllokal abgegeben hatte. Hier stand auch der Stadtverordnete Winfried Schenk (CDU) in der Warteschlange. „Es kommt, wie es kommt“, so Schenk. Eine Stichwahl halte er anders als vor acht Jahren für

Von Frank Pechhold

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