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Dahme-Spreewald Stiftung für die alte Feuerwehr
Lokales Dahme-Spreewald Stiftung für die alte Feuerwehr
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00:26 25.03.2018
Die historischen Feuerwehren von Mittenwalde sind momentan nur notdürftig untergestellt. Das soll sich bald ändern. Quelle: Andrea Müller
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Mittenwalde

Der Vorsitzende der Fraktion Pro Bürger Lutz Krause möchte zur Unterbringung und Betreuung der historischen Löschtechnik der Mittenwalder Feuerwehr eine Stiftung historische Feuerwehrgeschichte Stadt Mittenwalde gründen. Einen entsprechenden Antrag hatte die Fraktion bei der jüngsten Stadtverordnetenversammlung eingebracht.

Die alte Feuerwehr in Mittenwalde soll Unterstellmöglichkeit werden für die historische Feuerwehr-Technik in Mittenwalde. Quelle: Andrea Müller

Damit kommt eine völlig neue Variante auf den Tisch. Krause sieht darin die beste Möglichkeit, die historische Feuerwehrtechnik dauerhaft für die Stadt nicht nur in der alten Feuerwehr-Wache unterzubringen, sondern sie auch in die Obhut zu nehmen. Außerdem möchte er sämtliche Ortsteile in der Stiftung verankert wissen. Dabei favorisiert der Pro-Bürger Fraktionsvorsitzende eine verbrauchende Stiftung, die die ihr zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel verbrauchen darf. Als Startkapital soll das Geld dienen, das ursprünglich angedacht war, um die Kosten für den Abriss der alten Wache am Stadthausplatz zu decken. Dabei geht es um rund 40 000 Euro.

Geld für Stadtsanierung ausgegeben

Allerdings gibt es einen Haken, denn diese Mittel aus dem Geldsäckel der Stadtsanierung stehen nicht mehr zur Verfügung. Sämtliche Gelder seien ausgegeben worden, hieß es bei den zurückliegenden Treffen der Stadtverordneten.

Die wollen diese pauschale Auskunft aber nicht so hinnehmen und verlangen eine detaillierte Auskunft. So hatte Heydi Fischer (SPD) in der jüngsten Sitzung auch darauf hingewiesen, dass nun das Geld fehle, was seinerzeit für den Kauf der alten Schmiede ausgegeben worden war. Die Schmiede gehört heute zum Mittenwalder Heimatmuseum, ist saniert worden und befindet sich am Salzmarkt. Damals, so Fischer, hätten die Stadtverordneten dem Kauf mehrheitlich zugestimmt. „Das war positiv gedacht, aber uns fehlten Bilanzen, wie viele Mittel für die Stadtsanierung überhaupt noch zur Verfügung stehen“, sagte sie auf Anfrage der MAZ. Jetzt ginge die Stadt mit einem Minus von 48 000 Euro aus der Stadtsanierung heraus. „Das wäre nicht nötig gewesen“, so die SPD-Abgeordnete.

Rathaus sieht derzeit keine Möglichkeit

Bürgermeisterin Maja Buße (CDU) sieht die Gründung einer Stiftung zum jetzigen Zeitpunkt kritisch. „Momentan haben wir im Rathaus keine personellen Kapazitäten, um die Gründung einer Stiftung zu prüfen“, sagte sie.

Dennoch sprachen sich die Stadtverordneten in Mittenwalde dafür aus, sich den Vorschlag von Pro Bürger genauer anzusehen. Das soll nun im Finanz- und Sozialausschuss beraten werden.

Was die Umnutzung der alten Feuerwache am Stadthausplatz zur Garage angeht, wurde der Beschlussvorlage in den ersten beiden Punkten zugestimmt. Allerdings mächtig knapp mit nur fünf Ja-Stimmen, drei Nein-Stimmen und sieben Enthaltungen. Die beiden anderen Beschlusspunkte wurden erst einmal zur weiteren Klärung an die Verwaltung zurück gegeben. Die Stadt wird dieses Vorhaben 125 000 Euro kosten. Dazu kommen die laufenden Kosten für Heizung, Strom und Kleinreparaturen in Höhe von 1500 Euro jährlich.

Von Andrea Müller

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