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Stimme des Mittelstands

Dahme-Spreewald Stimme des Mittelstands

Zur Wahl des ehrenamtlichen Unternehmer-Parlaments der IHK Cottbus treten auch Firmenchefs aus der Region an. Einige kennen und schätzen die Vollversammlung. Die IHK-Kritiker laden sie zur Mitarbeit ein. Als Lobby für den Mittelstand sei die Kammer unverzichtbar.

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Die IHK-Kandidaten Hennry Stock, Jens Warnken, Barbara Kirschbaum und Frauke Hemm (v. l.) beim MAZ-Gespräch.

Quelle: Gerlinde Imrscher

Königs Wusterhausen. Heute ist der letzte Wahltag für die neue Vollversammlung der Industrie-und Handelskammer Cottbus. Das ehrenamtliche Unternehmer-Parlament mit seinen 50 Sitzen wird für fünf Jahre neu gewählt. Zwei Wochen lang konnten die 34 000 IHK-Mitglieder per Brief und erstmals auch online abstimmen. Unter den Kandidaten befinden sich etliche Unternehmer aus der Region. Vier von ihnen begründen im MAZ-Gespräch, warum sie sich schon seit vielen Jahren in der Kammer engagieren.

Der Kammer auf die Sprünge helfen

Hennry Stock von der Wildauer Firma PS Trading kennt die Kammer als langjähriges Präsidiumsmitglied aus dem Effeff. „Für mich war die IHK immer ein Dachverband für den Mittelstand“, sagt er. Als Interessenvertretung der Unternehmer ist die IHK nach seiner Ansicht unverzichtbar, trotz der aktuellen Kritik. Die Diskussion um die Zwangsmitgliedschaft und das IHK-Vermögen dürfe nicht folgenlos bleiben. „Es geht jetzt darum, was wir Ehrenamtliche tun können, um der Kammer auf die Sprünge zu helfen.“

Von den Vorteilen überzeugt

Barbara Kirschbaum, Inhaberin von Komma 10 in Königs Wusterhausen, sitzt ebenfalls im Präsidium. Sie stellt sich zum zweiten Mal zur Wahl. Sie forderte IHK-Kritiker auf, das ebenfalls zu tun und Gegenvorschläge auf den Tisch zu legen. Sie ist überzeugt von den Vorteilen der Kammer, etwa bei der Facharbeiter-Ausbildung und den Beratungsangeboten für Unternehmen. Kirschbaum sorgt sich um die Einzelhändler in der Königs Wusterhausener Innenstadt. Seit der Kaufland-Eröffnung sei deren Umsatz um fünf bis 15 Prozent zurück gegangen, auf Dauer sei das für kleine Händler existenzgefährdend: „Sie finden ein anderes Ohr als IHK-Vertreter.“

Regionalausschuss tagt in Schönefeld

Präsidiumsmitglied Frauke Hemm, Geschäftsführerin von AWS in Königs Wusterhauen, und Kandidat Jens Warnken, Geschäftsführer von Airkom Druckluft in Wildau, schätzen die Ausschussarbeit der IHK, so im Regionalausschuss für Dahme-Spreewald. Er tagt regelmäßig in Schönefeld. „In den Ausschüssen werden auch Gesetzesvorlagen beraten. Wir haben schon Katastrophen verhindert“, berichtet Frauke Hemm.

Von MAZonline

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