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Straße „Am Strandbad“ wird ausgebaut

Erster Spatenstich in Gussow Straße „Am Strandbad“ wird ausgebaut

Bis zum September wird die Straße „Am Strandbad“ in Gussow grundhaft ausgebaut. Die bisherige Schotterpiste wird durch eine gepflasterte Decke ersetzt. Die Kosten von 121. 500 Euro werden zu 70 Prozent auf die Anlieger umgelegt. Doch nicht alle Anwohner haben Verständnis dafür.

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Siegbert Nimtz, Mario Thiede, Andreas Lehmann, Rainer Krüger und Benjamin Rohde (v. l.) beim Spatenstich
 

Quelle: Gerlinde Irmscher

Gussow.  Auch wenn sie noch so langsam unterwegs sind, ziehen die Autofahrer auf der Straße „Am Strandbad“ in Gussow eine Staubwolke hinter sich her. Das soll sich nun ändern. Am Montag trafen sich der Heideseer Bürgermeister Siegbert Nimtz (parteilos), der stellvertretende Ortsvorsteher Mario Thiede, Andreas Lehman von der Ehle Bau GmbH und Rainer Krüger vom IKW Ingenieurbüro, das für die Bauüberwachung verantwortlich zeichnet, zum ersten Spatenstich für den Ausbau.

Bis September werden die 267 Meter von der Bindower Straße bis zum Gelände des Sportplatzes/Liegewiese eine gepflasterte Decke erhalten. Vorgesehen ist ein grundhafter Ausbau mit Grundstückszufahrten und eine Verbesserung der Straßenentwässerung mit Gesamtbaukosten von 121 500 Euro.

Bauausführende Firmen sind die Arge Straßenbau Heidesee 2015, bestehend aus der Ehle Bau GmbH Plöthen und der B & K Verkehrs- und Wirtschaftswegebau GmbH Bersteland. Während der Bauarbeiten wird die Straße für den Durchgangsverkehr gesperrt sein. Für die Anlieger besteht die meiste Zeit die Möglichkeit, ihre Grundstücke zu erreichen. Ist dies einmal nicht der Fall, gibt es vorherige Absprachen mit Oliver Baum, Polier der Arge, der auch sonst jederzeit als Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung steht.

„Es ist mir bewusst, dass wir die Anwohner mit hohen Anliegerbeiträgen belasten und wir haben uns bemüht, die Gesamtsumme so gering wie möglich zu halten“, sagte Siegbert Nimtz. Für den Haushalt 2015 hat sich die Gemeinde Heidesee als Schwerpunkt die Befestigung von Fahrbahnen sowie den Geh- und Radwegebau gesetzt. Mehr als 1,1 Millionen Euro werden in diese Maßnahme fließen. Allerdings ist dieses Projekt bei vielen Anliegern aufgrund der Anliegerbeiträge auf Widerstand gestoßen.

In Heidesee betragen diese bei Anliegerstraßen 70 Prozent. So regte sich auch der Unmut der wenigen Anlieger der Straße „Am Strandbad“, die nicht einsehen wollen, dass sie die Straße mitfinanzieren sollen, auf der sich dann später in erster Linie Fußballer und Badegäste bewegen. Dem steht der Beschluss der Heideseer Gemeindevertretung entgegen, Wege zu öffentlichen Einrichtungen auszubauen.

Von Gerlinde Irmscher

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