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Plastiktüten mit Hundekot sorgen in Schulzendorf für Ärger Das ist doch Sch...!

Hundebesitzer und die Gemeinde Schulzendorf im Landkreis Schulzendorf streiten um ein wahrlich beschissenes Thema. Wohin mit den Hundehaufen. Zwar hat die Gemeinde Tütenspender aufgestellt, die vollen Tüten landen aber oft im Gras. Die Gemeinde ahndet solche Fälle mit 15 Euro Verwarngeld. Das ärgert viele Hundefreunde, sie wünschen sich deswegen etwas bestimmtes von der Gemeinde.

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Hunde sind schön, aber machen auch Arbeit.

Quelle: Andrea Müller

Schulzendorf. Die Gemeinde Schulzendorf ärgert sich über Hundehalter. „Nicht über alle, aber über die, welche die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner in Tüten aus den Spendern einsammeln, die Plastiksäcke dann aber einfach liegen lassen“, so Bürgermeister Markus Mücke (parteilos).

Auch bei der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung hatte sich ein Bürger an das Rathaus mit diesem Problem gewandt. Beim Umwelttag in Schulzendorf war die Problematik regelrecht hoch gekocht, da unzählige so abgefüllter Tüten aus den Grünanlagen und Waldflächen gezogen worden waren.

Dabei hatte die Gemeinde bei der Anschaffung der Tüten-Spender mit 10.000 Tüten für 480 Euro im letzten Jahr gedacht, dass „Tretminen“ im Ort der Vergangenheit angehören. Dass der Kot aber eingepackt und dann samt Tüte nicht weggeräumt wird, sei doppelt schlecht, so Mücke. Es verschandelt den Ort. Zum anderen könnte der organische Müll in dem Plastikmaterial nicht einmal mehr verrotten und schade so der Umwelt. Die Tüten-Spender stehen an fünf Standorten in Schulzendorf, darunter in der Paarmannstraße sowie an der Butze in der Bebelstraße. Mitarbeiter des Ordnungsamtes füllten sie monatlich mit 1000 bis 1200 Tüten auf.

Fünf Standorte gibt es Schulzendorf für solche Hundekot-Tütenspender

Fünf Standorte gibt es Schulzendorf für solche Hundekot-Tütenspender. Unter anderem gibt es sie an der Butze und in der Paarmannstraße.

Quelle: Andrea Müller

Die Gemeinde kann das Liegenlassen der schwarzen Hundekot-Tüten mit Verwarngeld bestrafen. „Wer erwischt wird, muss 15 Euro bezahlen“, so Markus Mücke. Ihm wäre es aber lieber, wenn es so weit gar nicht erst kommen müsse und die Leute die Tüten zu Hause entsorgen würden.

Barbara Warwel mit ihren beiden Vierbeinern Franzi und Wilson würde sich – wie andere Hundehalter in Schulzendorf auch – zu den Tütenspendern die dazugehörigen Hundetoiletten wünschen. Damit die eingesammelten Hinterlassenschaften gleich vor Ort entsorgt werden können. „Die will doch keiner stundenlang in der Tasche mit sich herumtragen“, argumentiert die Hundebesitzerin.

Eingetütet und liegengelassen – das ärgert die Schulzendorfer Bürger, aber auch die Verwaltung

Eingetütet und liegengelassen – das ärgert die Schulzendorfer Bürger, aber auch die Verwaltung.

Quelle: Andrea Müller

Von Andrea Müller

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