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TH-Absolventen verabschiedet

Wildau TH-Absolventen verabschiedet

In der Feierstunde zur Verabschiedung der Absolventinnen und Absolventen der Technischen Hochschule Wildau konnten auch herausragende Prüfungsleistungen gewürdigt und Lehr- und Forschungspreise an würdige Preisträger vergeben werden.

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Den Absolventen des Fachbereichs Wirtschaft, Informatik und Recht gratulierten TH-Präsident László Ungvari (vorn Mitte) und Dekan Christian Müller.

Quelle: Karen Grunow

Wildau. Insgesamt 720 Absolventen sind am Freitagnachmittag an der Technischen Hochschule Wildau verabschiedet worden. Zahlreiche junge Frauen und Männer waren gekommen, um gemeinsam das Ende ihrer Studienzeit zu begehen. Dieser besondere Akt ist – wie jedes Jahr – der wohl feierlichste Moment eines Akademischen Jahres an der TH. Vertreter von Partnerhochschulen waren dabei, vom Kreis, der Stadt und auch aus der Region.

Allein 44 Absolventen haben Doppelabschlüsse erreicht. „Einen Doppelabschluss zu bekommen, bedeutet viel Arbeit. Meinen Respekt und meine Hochachtung“, lobte TH-Präsident László Ungvári. Viele hatten sich eigens fein gemacht, Eltern und Familien im Schlepptau. Es ist eben ein herausragender Augenblick, nach den Jahren an der Hochschule ins Berufsleben entlassen zu werden. Dafür, dass einige sich doch mal überlegen sollten, nach Australien zu gehen, warb als Festrednerin des Tages, Lynette Wood. Sie ist Australiens Botschafterin in Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein und fand den passenden Dreher in die Region. Sie erinnerte an den im Spreewald geborenen Ludwig Leichhardt, der als Geograf und Botaniker ihren Heimatkontinent im 19. Jahrhundert maßgeblich erforschte. „Leichhardt zeigt, welche Möglichkeiten sich uns bieten, wenn wir entschlossen einem Ziel nachgehen“, gab sie den Absolventen mit und wünschte ihnen „Elan und Energie, das Glück zu greifen“.

Australiens Botschafterin Lynette Wood (4 v r) war als Festrednerin eingeladen worden

Australiens Botschafterin Lynette Wood (4. v. r.) war als Festrednerin eingeladen worden.

Quelle: Karen Grunow

Viel fröhliches Kinderlachen im Hintergrund

Mit einer warmherzigen Rede wandte sich Maria Buch an die jungen Leute im Audimax der Hochschule. Sie gehört selbst zu den Absolventen, hatte sich in ihrer Zeit an der TH im Studierendenrat und im Studierendenparlament engagiert und außerdem für den Familienservice der Hochschule. „So viele Fragen plagten uns als Erstis“, erinnerte sie mit Humor an den Anfang ihres „Kapitels einer wunderschönen Studienzeit“: „Ist das ein Dozent oder ein Student? Fährt die S-Bahn auch mal pünktlich?“

Mit viel fröhlichem Kinderlachen im Hintergrund vollzog sich der stimmungsvolle Nachmittag, der musikalisch begleitet wurde vom Hochschulorchester. Einige Preise gab es auch: So wurden die Professoren Stefan Kubica sowie als Team Jörg Reiff-Stephan und Marius Schlingelhof mit dem Lehrpreis der TH ausgezeichnet und Michael Herzog mit dem Forschungspreis. Nur alle zwei Jahre werden diese Ehrungen vergeben, die Leitung der Hochschule befindet über die eingereichten Vorschläge.

Auszeichnen konnte Landrat Stephan Loge (SPD) diejenigen Absolventen, die herausragende Prüfungsleistungen erreicht hatten. 24 haben Bestnoten geschafft und erhielten kleine Geschenke. Für alle gab es dann, überreicht von Ungvári und den Dekanen der Fachbereiche, schmucke TH-Medaillen.

Von Karen Grunow

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