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Tag der offenen Tür

Königs Wusterhausen Tag der offenen Tür

Am Samstag hatten die Brandenburgische Schule für Blinde und Sehbehinderte in Königs Wusterhausen gemeinsam mit dem Oberstufenzentrum Dahme-Spreewald zum Besuch ihrer Einrichtungen eingeladen.

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Alina Fominova und Rico Hank schauen dem 12-jährigen Jonathan Zug (r.) bei einem Experiment über die Schulter.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Königs Wusterhausen. Am Samstag hatte die Brandenburgische Schule für Blinde und Sehgeschädigte von 10 bis 14 Uhr ihre Türen für Interessierte geöffnet.

Wie Schulleiter Fred Oelschläger erklärte, gab es dafür zwei gute Gründe: „Mit dem Tag der offenen Tür wollen wir einmal zeigen, wie unser Schulalltag aussieht und was es bei uns für Angebote gibt.“ Gleichzeitig wollten die Mitarbeiter den Königs Wusterhausenern die Möglichkeit geben, das alte Schulgebäude einmal von innen zu erkunden. Den Tag veranstaltete Oelschläger gemeinsam mit dem im selben Haus ansässigen Oberstufenzentrum Dahme-Spreewald (OSZ).

Schüler stellten ihren Alltag vor

Nicht nur Lehrer, auch die Schüler selbst stellten ihren Schulalltag vor und beantworteten am Wochenende die Fragen der Besucher. Gekonnt führte Enrico Falk die Gäste durch seine Schule, erklärte die Geschichte des Hauses und mit welchen Hilfsmitteln der Lehrstoff vermittelt wird. Und da kennt er sich gut aus. Denn der Schüler der 13. Klasse besucht die Blindenschule von der 1. Klasse an.

Ein Ansprechpartner für Musikinstrumente war Lara Rejke (9.Klasse). Es machte ihr Spaß, zu erklären, was das für Instrumente sind, wo sie herkommen und wie sie funktionieren. Außerdem berichtete sie, was im Musikunterricht an der Schule gemacht wird. „Gerade für blinde und sehgeschädigte Kinder ist Musik eine tolle Therapie“, sagte die Musiklehrerin Valentina Heuer.

Anmeldung bis 24. Februar möglich

In den Räumen des OSZ konnten sich die Besucher bei Wahrnehmungsexperimenten aus dem Bereich Psychologie testen lassen und ihre Fragen rund um Abitur und Fachhochschulreife im Sozialwesen loswerden.

„Ich hatte mich im Internet über die Angebote informiert, aber heute habe ich hier noch viel Neues erfahren“, sagte Lea Benyskiewicz, Schülerin einer 10. Klasse, die gerade überlegt, wie es mit ihr weitergehen soll. Der Besuch habe sich für sie auf alle Fälle gelohnt. „Ich kann mir schon vorstellen, hier mein Fachabitur zu machen.“ Vater Jan Benyskiewicz lobt die angenehme Atmosphäre: „Es ist hier alles sehr informativ , man nimmt sich Zeit für die Besucher und die Fragen werden gut beantwortet.“

Wichtig für Interessenten ist, den letztmöglichen Anmeldetermin am 24. Februar nicht zu verpassen.

Von Gerlinde Irmscher

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