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Dahme-Spreewald Kleine Paradiese für Gartenfans
Lokales Dahme-Spreewald Kleine Paradiese für Gartenfans
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07:08 20.08.2018
Sabine Haase (knieend) zeigte ihren Gästen ihre beeindruckende Sammlung verschiedenster Kakteenarten. Quelle: Gerlinde Irmscher
Dahme-Spreewald

Zwischen Eichwalde, dem Naturpark Dahme-Heideseen und Lübben hatten Gartenfreunde an diesem Wochenende allerhand zu staunen. Der Naturpark Dahme-Heideseen und die Volkshochschule Dahme-Spreewald veranstalteten bereits zum 17. Mal die Tage der offenen Gärten.

Inzwischen ist es zur Tradition geworden, dass die Auftaktveranstaltung am Freitagabend unter dem Motto „Kultur trifft Natur“ im Biogarten in Prieros stattfindet. Rund 150 Besucher kamen und lauschten den sechs Vorlesern, die Geschichten zum Thema „Der Regenwurm ist immer der Gärtner“ vortrugen. Von Franz Heitzendorfer gab es Gärtnertipps, zum Bestaunten Glaskunst von Konstanze Weidhaas und Gitarrenmusik mit den Brüdern Tobias und Simon Tulenz.

1200 Quadratmeter Gartentraum in Friedersdorf

Am Wochenende ging es dann auf Entdeckungsreise in der Region. Zum Beispiel zu Yvonne Dähne in Friedersdorf. So schön wie sonst sei ihr Garten in diesem Jahr allerdings nicht, sagte die leidenschaftliche Gärtnerin zu ihren Besuchern. Grund sei die Trockenheit in diesem Jahr. „Der Garten ist eine Augenweide“, befand Kerstin Richter aus Zeuthen dennoch. Es war nicht der einzige Garten, den sie auf ihrer Liste hatte. „Ich will einfach mal gucken, wie die Leute das machen und im nächsten Jahr eventuell auch mal meinen Garten öffnen“, verriet sie.

Auch Dieter Fruth aus Lübben war vom 1200 Quadratmeter großen Reich der Friedersdorferin angetan. „Nachdem wir in den letzten Jahren die Gärten um Lübben gesehen haben, haben wir uns jetzt die im Norden vorgenommen“, sagte er. Er freute sich zudem über den Erfahrungsaustausch zum Thema Kübelpflanzen mit der Gastgeberin.

Beeindruckende Kakteensammlung in Eichwalde

Stachlig ging es bei Sabine Haase in Eichwalde zu. Unter dem Motto „Vom Schattendasein ins Rampenlicht“ präsentierte sie ihre Kakteensammlung im Garten. Rund 500 Sukkulenten in allen Formen sind zu bewundern. „Man macht am Anfang viele Fehler“, verriet sie. Davon merkten die Betrachter der stachligen Schönheiten allerdings nichts, denn inzwischen beherrscht Sabine Haase ihr Hobby perfekt.

Dass im Winter alle Kakteen rein müssen, erfuhren die Besucher ebenso wie, dass es eine Herausforderung ist, wenn die Pflanzen Ende Oktober alle in den Keller kommen. Nicht die Stacheln seien das Schlimme, da gebe es Spezialhandschuhe, berichtete Sabine Haase. Aber das Gewicht mache die Sache schwierig. Winterharte Kakteen kommen für sie aber nicht infrage. „Sie sind nicht so attraktiv, es gibt nur wenige Sorten und die sehen sich alle ähnlich“, erklärt sie.

„Es fühlt sich so an, als sei man in einer anderen Welt angekommen und kann nur staunen, was andere Menschen so schaffen. Hier ist wahrlich ein kleines Paradies entstanden“, schwärmte Helga Kowalski aus Miersdorf.

Auch Besucher, die nach 17 Uhr kamen, standen bei Sabine Haase nicht vor verschlossener Tür. Sie gab auch ihnen noch eine Führung. So auch Sven Klanowski, der mit Frau und Sohn aus Berlin gekommen war, und zuvor schon drei andere Gärten besichtigt hatte. „So viele Kakteen auf einem Haufen habe ich bisher nur in Kakteengärten auf Lanzarote und Teneriffa gesehen“, staunte er. Und nicht nur an den Kakteen hatten die Besucher Freude. Am Stand von Nicola Fromme von der Eichwalder Holzmanufaktur gab es Kleinode aus heimischen Hölzern.

Von Gerlinde Irmscher

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