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Tante Lucky aus Kentucky auf dem „Räuberberg“

Kita „Räuberberg“ in Niederlehme Tante Lucky aus Kentucky auf dem „Räuberberg“

In der Kita „Räuberberg“ in Niederlehme gab es beim traditionellen Sommerfest gleich drei Anlässe zum Feiern: Das 70-jährige Bestehen dieser ältesten Kita im Land Brandenburg, die Eröffnung eines neuen Nebengebäudes sowie den Sieg bei der Kita-Olympiade der Stadt Königs Wusterhausen.

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Erzieherin Mirella Zschummel zeigte mit ihrer Gruppe einen lustigen Tanz.

Quelle: Franziska Mohr

Niederlehme . Kinder, Eltern und Großeltern kreisten am Freitagnachmittag nicht um den Berg, sondern stürmten förmlich die Kita „Räuberberg“ auf der Anhöhe in der Zernsdorfer Straße in Niederlehme. Schließlich gab es dort beim traditionellen Sommerfest gleich drei Anlässe zum Feiern: Das nunmehr schon 70-jährige Bestehen dieser ältesten Brandenburger Kita, die Eröffnung des neuen Nebengebäudes und obendrein auch noch den Sieg der Niederlehmer Räuberberger bei der Kita-Olympiade der Stadt Königs Wusterhausen im „Stadion der Freundschaft“. „Wenn das nichts ist“, meinte Kita-Leiterin Steffi Schumann, während sie all die Gäste begrüßte, darunter auch Landrat Stephan Loge (SPD), diesmal allerdings ganz privat in der Rolle des Großvaters.

Als „Geburtstagsgeschenk“ eröffnete der Königs Wusterhausener Bürgermeister Lutz Franzke (SPD) nun auch offiziell die neuen, dringend benötigten Nebenräume für die Kita, die in etwa der Größe von drei Garagen entsprechen. „Damit ist endlich die Zeit vorbei, dass die Kinderwagen immer im Eingang der Kita stehen und damit den Notausgang blockieren“, sagte Steffi Schumann. Zur Freude der Kinder verfuhr man dabei aber nicht einfach nach der Devise „quadratisch, praktisch, gut“, sondern griff Motive ähnlich der Form von Strand- und Umkleidehäuschen auf. Obendrein erhielten die Fassaden und Türen noch einen lustigen gelben, blauen oder orangenen Anstrich. Im Keller befindet sich die Werkstatt des Hausmeisters, während im Erdgeschoss auf der Ebene der Außenanlagen die Dreiräder, Buggys, Roller, Trampoline, Bälle und eben all das, was die Knirpse heute so benötigen, abgestellt werden kann. Einschließlich Abriss ließ sich die Stadt das Nebengebäude 200 000 Euro kosten.

Kinder und Erzieher sind vom neuen Nebengebäude begeistert

Kinder und Erzieher sind vom neuen Nebengebäude begeistert.

Quelle: Franziska Mohr

Und wie pfiffig die Jüngsten schon sind, stellten die Zwei- bis Sechsjährigen in ihrem Kinderprogramm unter Beweis. Die Vorschulkinder ließen dabei mit ihrer Erzieherin Anke Koch in einem fröhlichen Tanz die „Tante Lucky aus Kentucky“ aufleben, während die Zweijährigen ihren Spaß bei einem Lied vom Marienkäfer hatten. Mit Ausnahme der Säuglinge war nahezu jedes der 65 Kita-Kinder auf dem Räuberberg an dem Programm beteiligt, sodass die Handys und Videokameras der Eltern und Großeltern einem wahren Stresstest unterzogen wurden. Das galt besonders für die Eltern von Jasmin und Levin, die zu den fünf Preisträgern beim Malwettbewerb der Stadt Königs Wusterhausen gehören. Ihnen überreichte der Bürgermeister für ihre schönen Zeichnungen Urkunden. Anschließend ging es so richtig los. Das Kuchenbuffet durfte gestürmt werden. Die meisten Eltern nutzten die Chance zu einem Gespräch mit dem Kita-Team. „Im Namen der Kinder und Eltern ein herzliches Dankeschön für eine schöne Kindheit auf dem Berg“, sagte eine Mutter und überreichte der Erzieherin der künftigen Schulkinder, Anke Koch, zum Abschied einen großen Blumenstrauß.

„Mein Sohn Lennox kommt gern hierher. Der Umgang mit den Kindern ist einfach toll“, sagte Daniel Schmidt. „Die Erzieherinnen unternehmen hier wirklich viel mit den Kindern“, lobte Sandra Adam, deren Kinder Kilian und Pia dort betreut werden. Das betreffe die Ausflüge in die Natur ebenso wie die Fahrten in die Schwimmhalle. Die Niederlehmer Ortsvorsteherin Ina Engel (SPD) hörte es gern. „Schließlich war auch ich schon Kita-Kind auf dem „Räuberberg““, sagte die 61-Jährige.

Von Franziska Mohr

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