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Dahme-Spreewald Tanz in den Frühling
Lokales Dahme-Spreewald Tanz in den Frühling
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16:55 03.05.2015
Stephanie Badura (vorn) ist die neue Maikönigin in Mittenwalde. Quelle: Uta Schmidt
Mittenwalde

Eigentlich war alles beim Alten: Am Samstagmittag trafen sich die Mitglieder von Feuerwehrförder-, Karnevalsverein und Spielmannszugs an der Feuerwache Mittenwalde, um gemeinsam den festlich geschmückten Maibaum zum Stadtkern zu begleiten und aufzustellen. Doch bei diesem fröhlichen Reigen fiel die Maikönigin in diesem Jahr aus dem gewohnten Bild. Stephanie I. rollte auf einer Kawasaki zum Festplatz und zog in ihrem weißen Kleid die Blicke der vielen Zuschauer auf sich.

„Ich wollte einmal einen neuen Akzent setzen. Das gab es bei diesem Fest so ja noch nicht“, sagte Stephanie Badura. Die 32-Jährige entriss publikumswirksam ihrer Vorgängerin Moni I. die Königinnenkrone und eröffnete gemeinsam mit Bürgermeister Uwe Pfeiffer (parteilos) das 13. Maibaumfest in der Stadt. „Dieses Fest hat sich wieder zu einer schönen Tradition entwickelt. Es wurde schon in den 60er und 70er Jahren vor allem von den Bauern der LPG gefeiert, schlief dann aber ein“, erinnerte sich der Vorsitzendes des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Mittenwalde, Roland Fiebig.

Nach seiner Gründung im Jahre 2002 wollte der Förderverein nicht nur diesen alten Brauch wieder beleben, sondern einen eigenen Beitrag zum Zusammenhalt und zum Festgeschehen in der Stadt leisten. 2003 wurde erstmals eine Maikönigin in den eigenen Reihen gekrönt. Ein Ritual, das sofort auf große Zustimmung bei den Mittenwaldern stieß. „Die Maikönigin ist ja nicht beim Maibaumfest, sondern auch bei den anderen Stadtfesten wie dem Oldtimertreffen in August und dem Karnevalsumzug aktiv“, erklärte Stephanie Badura.

Line-Dancer tanzten unter dem Mittenwalder Maibaum. Quelle: Uta Schmidt

Um das diesjährige Maibaumfest wieder zum Erfolg werden zu lassen, waren viele der knapp 40 Vereinsmitglieder Tage vorher auf den Beinen. „Wir haben den Kranz mit viel Liebe und einer Unmenge an Myrte, Rosen und Gerbera geschmückt. Der ist schon aufgrund der vielen Arbeitsstunden unbezahlbar“, sagte die Vizechefin Yvonne Glaschke zur Arbeit der Vereinsfrauen. Andere hätten für ein Kuchenbuffet gesorgt. Der Erlös kommt der Ausstattung der Jugendwehr zu Gute. Den Grillstand managte Jörg Eisenbeißer. Er plauderte über die Anfänge des Festes: „Unser erster Maibaum war ein alter Telegrafenmast aus Holz. Der wurde dann durch einen Laternenmast ausgetauscht. Den Metallmast kann schon auf Grund des Gewichts niemand mehr entwenden“, so Eisenbeißer zum alten Brauch des Maibaumstehlens in Nachbarorten.

Während die vielen Festbesucher Kaffee und Kuchen, Grillwürste und Bier genossen, lud eine Line-Dance-Gruppe zum Mittanzen ein. Die „Hexen“ des Karnevalsvereins Grün-Weiß-Rot unterhielten in bunten Kostümen mit einem Hexentanz. „Das ist wieder ein schönes Fest“, freute sich Werner Bretschneider. Der Senior verfolgte mit Ehefrau Eugenia das fröhliche Treiben unterm Maibaum. „Wenn der Maibaum steht, dann ist endlich Frühling“, sagte der Vorsitzende des Heimatvereins, Paul Lastander. „Auch wir bereiten gerade ein großes Fest vor. Am kommenden Wochenende feiern wir das 10. Nachtwächterspektakel.“ Und am 17.Mai werde der Museumstag begangen. Dann ist Mittenwalde wieder Besuchermagnet.

Von Uta Schmidt

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