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Tanzende Ringer, Rockoper und Hutparade

Luckenwalde Tanzende Ringer, Rockoper und Hutparade

Das im Juli geplante Festival „Sound City“ kündigt sich demnächst mit einer Foto-Ausstellung an: Ab dem 29. Mai zeigt der renommierte Fotograf Uwe Hauth seine faszinierenden Bilder von vergangenen „Sound City“-Spektakeln.

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Ein toller Vorgeschmack auf das große Musik- und Kunstfestival „Sound City“: Ab dem 29. Mai zeigt der Fotograf Uwe Hauth seine Bilder von vergangenen „Sound City“-Spektakeln.

Quelle: G.U.Hauth

Luckenwalde. Bis Luckenwalde im Sommer für ein langes Wochenende zur „Sound City“ wird, dauert es noch ein bisschen. Aber schon ab Ende Mai kann jeder sich einen ersten optischen Eindruck verschaffen, wie dieses riesige Festival der 35 öffentlichen Musik- und Kunstschulen des Landes Brandenburg die Stadt in eine gigantische Open-Air-Bühne verwandeln wird.

Hintergrund

Das 12. Sound-City-Festival der Musik- und Kunstschulen findet vom 21. bis zum 23. Juli statt. Die rund 200 Veranstaltungen auf den sechs Bühnen und mehreren Kunstinseln sind für die Besucher kostenlos.

Eröffnet wird das Festival am Freitag um 19 Uhr auf dem Marktplatz, später am Abend wird es Partys auf allen Bühnen geben und eine Lichtshow.

Am Sonnabend finden von 10 Uhr bis Mitternacht Veranstaltungen statt, am Sonntag ist auch ein musikalischer Gottesdienst geplant.

Denn ab 29. Mai werden im Kreishaus Fotografien von Uwe Hauth gezeigt, die dieser 2015 beim letzten „Sound City“-Festival in Wittenberge aufgenommen hat. Eindrückliche Bilder, auf denen die Leidenschaft und Energie der jungen Teilnehmer sicht- und spürbar wird. In Luckenwalde werden mehr als 1500 Akteure erwartet, rund 30 000 Besucher, so die Schätzung des veranstaltenden Verbandes der Musik- und Kunstschulen Brandenburg, werden zu dem dreitägigen Programm nach Luckenwalde kommen. „Das ist eine ausgeklügelte Logistik“, deutet Winnetou Sosa, Geschäftsführer des Landesverbandes, die enorme organisatorische Herausforderung an, dass etwa für die Teilnehmer Schlafplätze bereitgestellt und alle versorgt werden müssen. So wird zum Beispiel eine Turnhalle zum Instrumentenlager.

Anmelden ist noch möglich

Noch haben kurzentschlossene Musikschulensembles oder Solisten und Bands übrigens die Möglichkeit, sich anzumelden. Regulär war das

Aus der Region sind schon jetzt viele Akteure beteiligt: Allwöchentlich wird bereits geprobt, denn rund 200 Kinder aus Luckenwalder Kitas und Grundschulen sind dabei, mit dem Potsdamer Musiktheater „Pampelmuse“ eigene Programme zu erarbeiten. Der belgische Choreograph Marc Bogaerts tanzt intensiv mit Sportlern, unter anderem den Luckenwalder Ringern. Aber auch Mädchen der Frankenfelder Showgarde trainieren fleißig für den gemeinsamen Auftritt.

Rockoper soll realisiert werden

Andreas Hüttner, der Leiter der Kreismusikschule Teltow-Fläming, will mit Dozenten und ehemaligen Schülern eine Rockoper realisieren, die am 21. Juli, dem Eröffnungsabend, zu sehen ist. Zuvor aber werden auf der großen Bühne am Luckenwalder Markt verschiedene Landesjugendensembles wie die Young Voices Brandenburg das Festival eröffnen. Das spezielle von Bogaerts erarbeitete Musik- und Sportprogramm wird dann der Höhepunkt am Festivalsamstag. Sechs Bühnen sind insgesamt geplant in der Stadt, auf denen rund 200 Veranstaltungen stattfinden.

Aktionen zum Mitmachen

Das ehrenamtliche Engagement ist groß, denn viele der Vorbereitungen laufen direkt in den einzelnen Musik- und Kunstschulen. Das gesamte Spektrum der Angebote soll bei „Sound City“ abgebildet werden. Deshalb wird es an den drei Tagen auch viel um die Kunst gehen. Passend zur Luckenwalder Hutmacher-Geschichte wird es eine künstlerische Hutparade geben. Außerdem sind Kalligraphie-Workshops und ein Fahnenprojekt geplant. Es werde auch viele Aktionen zum Mitmachen geben, kündigt Katja Bobsin, Pressesprecherin des Verbandes, an.

Ein aufregendes Unterfangen, auf das die Stadt sich aber sehr freut, wie Andreas Schröder vom Kulturamt kürzlich in der MAZ betonte. „Ich glaube, das Festival wird ’ne gute Nummer für Luckenwalde“, sagte er. Die Projektkoordinatoren jedenfalls fühlen sich sehr willkommen in der Stadt. „Die Zusammenarbeit mit Luckenwalde ist sehr angenehm“, betont Winnetou Sosa.

Von Karen Grunow

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